Eppingerin erlebte in Stuttgart eine spannende “Tatort”-Nacht

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Eppingerin erlebte in Stuttgart eine spannende “Tatort”-Nacht

Eppingerin aufregend erlebt "Tatort"-Nacht in Stuttgart

Mehr als die Autogramme von Felix Klare und besonders Richy Müller (links) freut sich Ellen Roller über die Begegnung mit den Schauspielern. Foto: Susanne Schwarzbürger Foto: Schwarzbürger, Susanne

„Ich mag die Stuttgarter, die Münsteraner und die Münchner“, sagt Ellen Roller und zählt ihre Lieblings-Tatort-Kommissare in der von ihr bevorzugten Reihenfolge auf. Und von den beiden Stuttgartern Richy Müller alias Kriminalhauptkommissar Thorsten Lannert und Felix Klare alias Sebastian Bootz gilt vor allem Ersterer: „Er ist bodenständig.“

Am Montag bekam die Eppinger-Ehefrau die Gelegenheit, ihrem TV-Helden ganz nahe zu kommen. Zu den Tickets, die sie bei der Stimmenverlosung für die Vorpremiere der neuen Landeshauptstadt-Folge gewonnen hatte, gehörten auch ein Meet & Greet mit den Hauptdarstellern inklusive Autogrammstunde und eine Führung hinter die Kulissen des SWR-Sommerfests auf dem Schlossplatz.

Kein Kater lenkt vom Film ab.

Die Erzieherin brachte ihren Mann Edmund zu der Veranstaltung mit. Er geht nicht gerne aus, aber: „Er ist auch ein begeisterter ‚Tatort‘-Schauspieler“, sagt er und greift nach einem Muffin mit blauer Fahne. „Tatort“ steht auf der Vorderseite, „Beweis“ auf der Rückseite. Memory”. Der 62-Jährige lacht. Edmund Roller freut sich derweil auch über die Einladung: Axels Kater konnte ihn hier in Stuttgart schließlich nicht vom Geschehen auf der Leinwand kurz vor der Auflösung von “Who” ablenken. . war es”: “Er sitzt dann meistens vor mir und hypnotisiert mich, weil er Hunger hat.”

Dann wird der Name Roller genannt. Fotozeit mit den Sternen. Sie, 1,58, steht neben Hans-Jürgen Müller alias Richy, der nicht viel größer ist. Der Vorname des Künstlers stammt von der Rolle, die dem Schauspieler 1979 mit der dreiteiligen Fernsehserie „Die großen Flatter“ seinen Durchbruch bescherte.

Plötzlich fast selbst ein Star

Vor lauter Aufregung fällt Ellen Roller nichts ein, was sie ihn fragen könnte. Einiges weiß sie schon. Zum Beispiel, dass die 66-Jährige aus Mannheim kommt, sie aus Ludwigshafen. Den “Tatort”, den es dort gibt, mag sie aber nicht sehen: “Die Stadt ist so hässlich.” Und als er ihr die Hand schüttelt, wird ihm klar: „Ich finde, Richy Müller hat auch so eine schöne Stimme.“

Sofort wird sie von Kamerateams des SWR umringt und zu ihrer Beziehung zum „Tatort“ befragt. Und wie geht es ihm jetzt, neben dem lebenden Schauspieler? „Es ist ein bisschen unwirklich, wenn man ihn immer so im Fernsehen sieht und ihm jetzt von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht. Aber“, lächelt er, „es ist schön!“

Sehen die Schauspieler den Film vor der Premiere?

Wenn Sie ein Autogramm bekommen, fragen Sie etwas: “Haben Sie den Film selbst gesehen?” „Nur die ersten zehn Minuten“, gibt Müller zu.

Ellen Roller schätzt besonders „Tatort“-Filme mit „einem ganz normalen Mord, der dann aufgeklärt wird“. Außerdem mag er den „Wiedererkennungswert“ vertrauter Orte. In diesem Sinne müsste er “Der Mörder in mir” enttäuschen. Von der Stadt sieht man wenig. Und der Übeltäter ist von Anfang an klar, der Zuschauer ist fast immer an seiner Seite. Und doch bleibt der Film spannend bis zur letzten Sekunde. Auf dem mit über 4.000 Menschen vollgepackten Schlossplatz konnte man eine Stecknadel fallen hören. Alle scheinen den Atem anzuhalten. „Es hatte es wirklich in sich“, atmet Roller am Ende erleichtert auf: „Es war keine leichte Kost, da war viel Psychologie im Spiel.“

Immerhin ließ die Anspannung vergessen, wie unbequem die beengten Plätze auf dem Platz waren. Beim nächsten Voting-Wettbewerb für ein solches Event sind die Rollers auf jeden Fall wieder dabei.