Er ist die einzige Grenze: Ein Film über Extremsportler feiert in Dresden Premiere

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Er ist die einzige Grenze: Ein Film über Extremsportler feiert in Dresden Premiere

Er ist die einzige Grenze: Ein Film über Extremsportler feiert in Dresden Premiere

Jonas Deichmann hat einen Triathlon um die Welt gemacht. Die Dokumentation läuft bereits in den Kinos. Und das nächste große Abenteuer des Extremsportlers ist bereits in Planung.

Jonas Deichmann tourte 14 Monate lang.  Ende 2021 kehrte er nach München zurück.

Jonas Deichmann tourte 14 Monate lang. Ende 2021 kehrte er nach München zurück.
© Felina Hanke

Dresden. Als während der Corona-Pandemie die Welt zum Stillstand kam, begab sich der Extremsportler Jonas Deichmann auf eine Reise um die Welt. Einmal fuhr er bei einem Triathlon um die Welt, begleitet vom Dresdner Direktor Markus Weinberg. Sein Dokumentarfilm „Jonas Deichmann – Das Limit bin nur ich“ feierte am vergangenen Sonntag Premiere in der Dresdner Schauburg.

Die knapp zweistündige Doku zeigt Deichmanns körperliche und geistige Stärke. Das große Geheimnis des Durchhaltens liegt darin, sich kleine Ziele zu setzen, verrät der 35-jährige Extremsportler. Im Film erklärt er, dass die größten Hindernisse bei seinem Triathlon überraschenderweise nicht sportlich, sondern bürokratisch waren.

Aufgrund der Corona-Pandemie haben 2020 viele Länder ihre Grenzen geschlossen. So musste er Routen umplanen und mehrere Wochen in der Türkei verbringen, weil er Russland nicht erreichen konnte. Die Dokumentation zeigt auch, wie Sport Menschen zusammenbringt. Als Deichmann Mexiko zu Fuß durchquerte, liefen immer mehr Athleten Streckenabschnitte mit ihm. Und alle erzählen im Film, wie beeindruckend sie Deichmann finden und wie er sie motiviert hat, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Deichmann startet 2023 ein neues Projekt

Insgesamt hat Deichmann 120 Mal eine Distanz absolviert, die dem Ironman entspricht. Er schwamm 460 km, radelte 21.600 km und lief 5.060 km. Während der gesamten Fahrt war der gebürtige Stuttgarter nicht medizinisch versorgt. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland haben sie es überprüft. Diagnose: Vollständige Anpassung trotz großer Spannung. Deichmann sagte jedoch, er fühle sich immer noch ausgelaugt.

Das Filmteam von Regisseur Weinberg begleitete ihn etwa ein Drittel der Zeit. An den anderen Tagen filmte Deichmann sich selbst. Natürlich war es für ihn einfacher, die guten Zeiten einzufangen. „Aber je schlechter es mir ging, desto glücklicher war das Filmteam, denn solche Aufnahmen sind gut für den Film“, scherzte er.

Ein Großteil des Filmteams versammelte sich zur Vorpremiere, sogar ein Kameramann aus Mexiko war nach Dresden gereist. Auch den fertigen Film hat Deichmann am Sonntagabend erstmals gesehen.

Seine Erkenntnis danach: Er würde am liebsten sofort gehen. „Mit Vorbereitung war dieses Abenteuer zwei Jahre lang mein Leben“, sagte Deichmann. Nach der Reise war ich trotzdem froh, wieder zurück zu sein. Das nächste Projekt ist jedoch bereits in Planung. Ende 2023 will er noch einmal um die Welt gehen. “Es ist eine neue Form, es wird so hart wie Triathlon und es ist noch streng geheim”, sagte Deichmann.

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Am 19. Mai ist der offizielle Startschuss für den Dokumentarfilm „Jonas Deichmann – The limit is only me“. In Dresden zeigen die Schauburg, das Zentralkino und das Thalia-Kino Deichmanns Abenteuer auf der großen Leinwand, auch in Görlitz und Leipzig ist der Film zu sehen. Alle Kinos sind auf der offiziellen Website des Films aufgeführt.