ESC Finale live: So live das zweite Halbfinale und Finale

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Vom 10. bis 14. Mai 2022 findet im italienischen Turin der 66. Eurovision Song Contest statt, nachdem die italienische Band Måneskin 2021 mit dem Song „Zitti e buoni“ gewonnen hatte. So zeigen das Halbfinale und das Finale live im Internet und TV.

ESC 2022: Hier sehen Sie die Halbfinalshows und das Finale

Sendetermine auf einen Blick:

  • Halbfinale 1: 10. Mai 2022 (21:00 Uhr)
  • Halbfinale 2: 12. Mai 2022 (21:00 Uhr)
  • ESC-Finale: 14. Mai 2022 (20:15 Uhr)

In Deutschland hat sich die ARD die Fernsehrechte gesichert. Das Erste zeigt allerdings nur das Finale des ESC 2022 am 14. Mai ab 20.15 Uhr live im Fernsehen und in der ARD-Mediathek.

Die beiden Halbfinals werden ebenfalls am 10. und 12. Mai gespielt eurovision.de Sendung, sowie das Ende. Moderiert wird der ESC von Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika.

Die Teilnehmer des ESC 2022 auf einen Blick

40 Länder nehmen am Eurovision Song Contest 2022 teil. Ursprünglich waren es 41, aber Russland wurde wegen des Krieges in der Ukraine ausgeschlossen. Andorra, Weißrussland, Bosnien-Herzegowina, Luxemburg, Monaco, die Slowakei, die Türkei, Ungarn, Liechtenstein, Kasachstan und Schottland sind ebenfalls nicht enthalten.

Mit Israel, Aserbaidschan und Australien nehmen aber auch in diesem Jahr wieder drei außereuropäische Länder teil.

  • Albanien: Ronela Hajati – Sekretärin
  • Armenien: Rosa Linn – Ergänzung
  • Aserbaidschan: Nadir Rüstəmli – Fade to Black
  • Australien: Sheldon Riley – Nicht das Gleiche
  • Belgien: Jeremie Makiese – Miss You
  • Bulgarien: Smart Music Project – Absicht
  • Dänemark: Reddi – Die Show
  • Deutschland: Malik Harris – Rockstar
  • Estnisch: Stefan – Hoffnung
  • Finnland: Die Rasmus – Isebel
  • Frankreich: Alvan und Ahez-fulenn
  • Georgia: Circus Mircus – Lock Me Up
  • Griechenland: Amanda Tenfjord – Gemeinsam sterben
  • Großbritannien: Sam Ryder – Space Man
  • Irland: Brooke Scullion – Das ist reich
  • Island: Systur – Með hækkandi sól
  • Israel: Michael Ben David – IM
  • Italien: Mahmood & White – Brividi
  • Kroatien: Mia Dimsic – Guilty Pleasure
  • Lettland: Citi Zēni – Iss deinen Salat
  • Litauen: Monika Liu – Sentimentai
  • Malta: Emma Muscat – Außer Sichtweite
  • Moldawien: Zdob şi Zdub & Fraţii Advahov – Trenuleţul
  • Montenegro: Vladana – Atme
  • Niederlande: T10 – De Diepte
  • Nordmazedonien: Andrea – Kreise
  • Norwegen: Subwoolfer – Gib diesem Wolf eine Banane
  • Österreich: LUM!X & Pia Maria – Halo
  • Polen: Krystian Ochman – Fluss
  • Portugal: Maro – Saudade, Saudade
  • Rumänien: WRS – Rufen Sie mich an
  • San Marino: Achille Lauro – Stripperinnen
  • Schweden: Cornelia Jakobs – Halte mich näher
  • Schweiz: Marius Bear – Boys Do Cry
  • Serbien: Konstrakta – In Corpore Sano
  • Slowenien: LPS – Disc
  • Spanien: Chanel – Slo Mo
  • Tschechische Republik: We Are Domi – Lights Out
  • Ukraine: Kalush Orchestra – Stefania
  • Zypern: Andromache – Elah

ESC 2022: Der Kalender im Überblick

Die fünf Nationen Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Italien sind fest für das Finale qualifiziert.

Die Startreihenfolge des 1. Halbfinals (10. Mai):

  • 1. Albanisch
  • 2. Lettland
  • 3. Litauen
  • 4. Schweiz
  • 5. Slowenien
  • 6. Ukraine
  • 7. Bulgarien
  • 8. Niederlande
  • 9. Moldawien
  • 10.Portugal
  • 11. Kroatien
  • 12. Dänemark
  • 13. Österreicher
  • 14. Island
  • 15. Griechenland
  • 16. Norwegen
  • 17. Armenisch

Sieben Starter schieden im ersten Halbfinale aus: Albanien, Österreich, Bulgarien, Kroatien, Dänemark, Slowenien und Lettland. Eine besondere Überraschung war das Ausscheiden von Albanien und Österreich, beide Länder standen zumindest bei den Fans hoch im Kurs.

Die Startreihenfolge für das 2. Halbfinale (12. Mai):

  • 1. Finnland
  • 2.Israel
  • Serbisch 3
  • 4. Aserbaidschan
  • 5. Georgien
  • 6. Malz
  • 7. San Marino
  • 8. Australien
  • 9. Zypern
  • 10. Irland
  • 11. Nordmazedonien
  • 12. Estnisch
  • 13. Rumänien
  • 14. Polen
  • 15.Montenegro
  • 16. Belgien
  • 17. Schweden
  • 18. Tschechische Republik

Dafür qualifiziert sich die stark favorisierte Ukraine ESC-Finale

Der Topfavorit Ukraine hat die erste Hürde beim Eurovision Song Contest (ESC) genommen: Das Kalush Orchestra hat sich am Dienstagabend im ersten Halbfinale des ESC in Turin als eines von zehn Ländern für das Finale qualifiziert. Die Halbfinalshow war eine abwechslungsreiche Mischung aus rauen Elementen und starken Gesangseinlagen.

Neben den Startern aus der Ukraine qualifizierten sich auch die Schweiz, Armenien, Island, Litauen, Portugal, Norwegen, Griechenland, Moldawien und die Niederlande.

Da der ESC, der angesehenste Musikwettbewerb der Welt, nach seinen Regeln streng unpolitisch ist, spielte Russlands Krieg gegen die Ukraine bei der Show im PalaOlimpico-Saal keine Rolle. Nur der Sänger des Kalush Orchestra, Oleh Psiuk, überbrachte nach der Aufführung mit dem seiner Mutter gewidmeten Lied „Stefania“ eine kurze Botschaft: „Danke, dass Sie die Ukraine unterstützen“, sagte Psiuk am Ende der Aufführung.

Es galt als sicher, dass sich die Ukraine für das Finale qualifizieren würde. Auch der Durchbruch der norwegischen Band Subwoolfer mit dem Song „Give That Wolf A Banana“ war zu erwarten: Die inkognito in gelben Wolfsmasken auftretenden Sänger gehören zu den kuriosesten Schlagzeilen dieses Jahres. Die Norweger gehören ebenso wie die niederländische Sängerin S10 zum breiten Favoritenkreis.