“Everything Everywhere All At Once” – ein Film voller Wahnsinn

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“Everything Everywhere All At Once” – ein Film voller Wahnsinn

Bist du bereit für eine wilde Fahrt, die dich durch das Multiversum führen wird? Der neue Film „Everything Everywhere All At Once“ entführt Sie nicht nur in Parallelwelten, sondern auch in den Kreislauf der Generationenkonflikte. Ein originelles Meisterwerk mit Oscar-Potenzial.

Wenn Sie mit Nunchakus nicht umgehen können, verwenden Sie einfach einen Dildo als Kampfwaffe. Aber was ist, wenn Sie Hot-Dog-Finger haben?

„Alles überall, alles auf einmal“ – ein Film voller Wahnsinn – beantwortet Fragen, auf die Sie lange gewartet haben, und kann Sie mit weiteren Fragen zurücklassen.

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Bild: A24

Es ist ein Film, der verschiedene Themen behandelt und sich jeder einfachen Beschreibung entzieht. Trotzdem einen Versuch wert:

Darum geht es (mehr oder weniger):

Evelyn Wang (Michelle Yeoh) Das Leben ist nicht unbedingt so, wie sie es sich einmal vorgestellt hat. Der gebürtige Chinese lebt nicht. Überall, überallhin, allerortsaber in den USA operiert sie dort nicht mit ihrem Mann. alles, sondern nur ein kleiner Waschsalon, der kaum jemals in Liquidation geht. Sie muss sich täglich die Beschwerden ihrer unzufriedenen Kunden anhören. Aber das sind nur die kleinsten Übel ihres Lebens.

Auch außerhalb der Arbeit fühlt sich Evelyn gestresst. Ihr Mann will die Scheidung. Ihr Vater will sie in den USA besuchen und mit ihrer Familie ihren Geburtstag feiern. Sie ist mit dem Finanzamt uneins, weil sie einen Fehler in ihrer Steuererklärung gemacht hat.

Und dann ist da noch Evelyns lesbische Tochter, die ihre Freundin zur Geburtstagsfeier ihres konservativen Vaters mitnehmen will. Mit seinem konservativen Vater. Alles in einem: Ein komplizierter Lebensabschnitt.

Als er seinen rücksichtslosen Buchhalter trifft, findet er sich in einer völlig anderen Welt wieder. Es ist der Beginn eines neuen Lebens in verwirrenden Paralleluniversen. Der, wo die Leute Hot-Dog-Finger haben und mit Dildos kämpfen.

ES IST OKAY. Also ein Science-Fiction-Film?

Die Macher wollten, dass sich die Zuschauer fragen: “Was zum Teufel ist das?». Doch eine Antwort sucht man vergeblich. „Wir versuchen, alles zu bekämpfen, was eine Kategorisierung erzwingt“, schrieben die Regisseure Daniel Kwan und Daniel Scheinert auf Twitter.

Und um nicht in die Kategorie Drama, Action oder Mafia zu fallen, haben die Macher wohl die Dildos gegen asiatische Waffen, die Finger gegen Hot Dogs und das Bindi, den kleinen roten Indianerpunkt auf der Stirn, mit Kulleraugen getauscht. Neben diesen Absurditäten beleuchtet der Film verschiedene gesellschaftskritische Aspekte, vom Platz im Universum über gespaltene Beziehungen bis hin zum Umgang mit der Informationsflut im Internet.

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Bild: A24

Der Fokus liegt auf der Beziehung zwischen drei völlig unterschiedlichen Generationen, die den Kreislauf von Generationenkonflikten auf eine Weise zeigt, die im Alltag nicht so üblich ist (in Parallelwelten und dergleichen).

Es war ein Traum für die Macher, die wichtigsten Fragen zu beantworten und die Widersprüche zu versöhnen. „Wir wollten in alle Richtungen expandieren, um die Kluft zwischen den Generationen zu überbrücken, die oft zu einem Generationentrauma ausartet.“ kündigte Daniel Kwan an.

Es ist nicht das erste Projekt der Daniels. Gemeinsam produzierten sie bereits die groteske Tragikomödie «Swiss Army Man» mit Daniel Radcliffe in der Titelrolle.

Was kann der Film?

Der Film lief kürzlich in den US-Kinos an. Aber es wird überlegt Must see des Jahres – gerade wegen seiner guten Bewertung. Kritiker und Medien haben auf der Rezessionsplattform Rotten Tomatoes für den Film gestimmt. 97 Prozent bewegen sich vollendet. Der Zuschauermarktanteil liegt bei 92 Prozent.

Das entspricht einer Wertung, die sonst nur die erfolgreichsten Filme genießen., wie etwa der südkoreanische Spielfilm „Parasite“, der mit mehr als 250 internationalen Filmpreisen ausgezeichnet wurde. (Rotten Tomatoes Bewertung: 98 Prozent von Kritikern und 90 Prozent von Zuschauern)

Wer spielt?

Die malaysische Schauspielerin wird im Film in ein anderes Universum geworfen Michelle Yeoh, die die Hauptrolle von Evelyn Wang spielt, hat Yeoh bereits in diversen Filmen wie „James Bond 007 – Der Morgen stirbt“ und „Kung Fu Panda“ mitgespielt. Der hasserfüllte Steuerfahnder wird von der amerikanischen Schauspielerin gespielt Jamie Lee Curtis verkörpern

Jamie Lee Curtis ist misstrauisch gegenüber Michelle Yeoh mit Hot-Dog-Fingern.

Jamie Lee Curtis ist misstrauisch gegenüber Michelle Yeoh mit Hot-Dog-Fingern. Bild: A24

amerikanische Schauspielerin Stephanie Hasu (The Marvelous Mrs. Maisel) ergatterte die Rolle der Tochter. Jonathan Ke Quan spielt den Familienvater und den 93-jährigen Schauspieler. James Hong verkörpert den konservativen Großvater.

Wann kann ich den Film sehen?

In der Deutschschweiz feiert man das «Alles überall auf einmal» 2. Juni 2022 seine Uraufführung. Der Film dauert fast zweieinhalb Stunden. (cst)

Den Trailer könnt ihr hier sehen:

Vorschau auf Filme und Serien Mai 2022

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Vorschau auf Filme und Serien Mai 2022

Quelle: Marvel/Disney

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