Filme: Eine Killer-Crew ermittelt erneut

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Ousmane Diakité (Omar Sy) und François Monge (Laurent Lafitte) könnten als Pariser Cops unterschiedlicher nicht sein, und doch schlossen sie früh in ihrer Karriere eine Freundschaft, die aus verschiedenen Gründen endete. Sie treffen sich Jahre später bei einer Untersuchung wieder und müssen in die französischen Alpen reisen, um mit der örtlichen Polizei zusammenzuarbeiten. Was zunächst wie ein gescheiterter Drogendeal aussieht, entwickelt sich zu einer viel größeren Untersuchung, die für die beiden ungleichen Männer, die sich dann richtig erholen müssen, sehr gefährlich wird.

Kritik

„Ein mörderisches Team ermittelt erneut“ hat meine Aufmerksamkeit eindeutig wegen Omar Sy erregt, denn seit dem großen Erfolg von „Pretty Best Friends“ ist er definitiv das Aushängeschild des französischen Kinos und Fernsehens, insbesondere für die jüngere Generation, die sie nicht sind groß. Sie können andere Namen nennen. Kein Wunder also, dass sich ausgerechnet der Streamingdienst Netflix nun regelmäßig die Dienste des französischen Superstars sichert, nachdem die Zusammenarbeit mit der „Lupin“-Serie von Erfolg gekrönt war. Nun ist “A Killer Squad Investigates Again” zufälligerweise eine Fortsetzung, da der Titel es im Grunde einfach macht, es sich anzusehen. Die erste Verfilmung kam 2012 unter dem Titel „Ein Mordsteam“ in die Kinos und dürfte das ein oder andere Publikum in den deutschen Kinos angezogen haben, denn damals war Sy auf dem Höhepunkt seiner Karriere und nicht mehr nur ein bekanntes Gesicht. . in Frankreich. Allerdings ging die Komödie komplett an mir vorbei, sodass ich mich über den Titel der Fortsetzung, die zehn Jahre später herauskam, ein wenig wunderte und dann recherchierte. Den Fans wäre es sicherlich ein großer Dienst gewesen, wenn Netflix sich die internationalen Rechte am ersten Film hätte sichern können, um das volle Erlebnis zu garantieren, aber man merkt sofort, dass auch der zweite Film sehenswert ist. Gut ohne Vorkenntnisse der ersten Verfilmung zu sehen. Denn da sind durchaus einige bewusste Bezüge zur Vergangenheit eingestreut. Auch wenn die Details sicherlich im Dunkeln bleiben, war das grobe Szenario schnell geklärt.

Ich sehe nicht so wenige französische Komödien, denn so wie von typisch britischem Humor die Rede ist, finde ich auch, dass der Humor in Frankreich seine besondere Note hat, obwohl er selten so konkret als eigenständiger Begriff genannt wird. Allerdings ist der Humor von “Ein MordsTeam ermittelt wieder” nicht der typische, den ich von Beispielen wie “Monsieur Claude und seine Töchter” oder “Willkommen im Sch’tis” kenne, obwohl mir gesagt wurde, dass er immer noch typisch französisch ist. es ist, aber es ist immer noch eine völlig andere Richtung, eher ähnlich wie “Taxi” und seine Fortsetzung “Taxi, Taxi”. Der Grund, warum ich diese Verbindung nicht selbst erkannt habe, ist, dass es ein Hauch von Humor ist, mit dem ich mich im Allgemeinen nicht identifizieren kann. Übertriebene Handlungselemente sind definitiv Anfang und Ende meiner Lieblingskomödien, zeichnen sich aber durch einen etwas intelligenteren Erzählstil aus, vor allem weil sie sich auf gesellschaftskritische Themen beziehen. Alles an “A MurderTeam Investigates Again” ist einfach klobig, weshalb ich den Film stellenweise sehr anstrengend fand. Das liegt sicher auch daran, dass diese besondere Sorte schnell ausverkauft ist. Während mich die absurd lustigen Momente am Anfang sehr unterhalten haben, verlor ich immer mehr das Interesse, weil die wiederkehrenden Elemente immer auf die gleiche einfache Weise verwendet wurden. Außerdem muss man sagen, dass zwei Stunden eine lange Zeit für eine Komödie sind. Es gibt einige Szenen, die ich spontan auswählen konnte, weil sie verlängert wurden, und das waren eigentlich die Kampfszenen von Sys Charakter Ousmane, sei es der Käfigkampf gleich zu Beginn oder später gegen einen Drogendealer, der auch stark bekifft war; für sequenzen wäre ein früherer schnitt gut gewesen.

Ein Aspekt, der mir positiv aufgefallen ist, ist sicherlich das Bemühen, politische Nachrichten in Frankreich inhaltlich einzubinden. Wenn man bedenkt, dass die Rechtsextremistin Marine Le Pen vor knapp drei Wochen im zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahlen hätte gewinnen können, sagt das viel über die Stimmung in einem Land mit hohem Ausländeranteil aus. Obwohl der Film natürlich lange vor den Wahlen konzipiert wurde, gibt es das Problem mit Le Pen schon seit einigen Jahren und immer wieder mischen andere rechtsextreme Kräfte mit, weshalb die Verlagerung in die ländlichen Alpen mittendrin ist das Recht. Extremistischer Hornissennest-Flügel, wurde sicherlich nicht zufällig ausgewählt. Der Ansatz gefällt Ihnen also eigentlich, aber die Umsetzung? Im Grunde fällt mir kein Wort ein, um meinen Eindruck zusammenzufassen, aber all die Witze, die auf Ousmanes Kosten gemacht werden durften, waren viele. Dann leider auch François, der völlig blind gegenüber Rassismus zu sein scheint und immer noch nach Ausreden für den Faschismus sucht. Wenn er dann bläst, um sich zu verteidigen, dann ist das so halbherzig, dass es natürlich gar nichts hilft. Der gewählte Humor ist an diesem Punkt definitiv gescheitert, denn meiner Meinung nach war es nur schlimmer, als eine wirklich vernünftige Aussage zu machen. Ousmane mag am Ende triumphieren, aber worüber?

Ansonsten ist der Humor aufgrund seiner albernen Natur selten ganz richtig. Genial war sicherlich die Szene, in der die Spezialeinheiten nach Ousmane suchen, um ihm bei einem illegalen Kampf zu helfen, und dabei auf eine Putzfrau stoßen, die ausflippt und vergisst, den Müll zu trennen, wofür es einen guten Vortrag gibt. Aber das war eine der wenigen Szenen, an die ich im Nachhinein noch gerne denke. Da es absolut zu viel ist, verweisen Sie auf die Autopsie-Szene, denn das war einfach billig. Etwas mehr gefiel mir hingegen der Versuch, einen echten Kriminalfall zu kreieren. Natürlich sehen wir keinen echten Krimi, denn „Ein MordsTeam ermittelt wieder“ ist definitiv eher eine Action-Komödie, und doch wird mit einem recht brutal anmutenden Fall ein Ausrufezeichen gesetzt. Auch eine Vielzahl klassischer Forschungsarbeiten mit Umfragen, Spurensuche etc. werden vorgestellt. Vieles endet natürlich im Slapstick, und doch zieht sich ein durchgängiger roter Faden. Die Wendungen sind nicht gerade überraschend, denn es ist leicht zu erkennen, dass hier Ousmane und François gegen den Rest der Welt antreten, also ist überall mit Feinden zu rechnen, und doch ist dieser Aspekt des Films definitiv nicht der schwächste.

Fazit

Wenn es in spätestens zehn Jahren noch eine “Ein MordsTeam”-Fortsetzung gibt, werde ich mich diesmal definitiv nicht darauf einstellen. Omar Sy hat mich hier definitiv verführt, aber diesen sehr plumpen komödiantischen Actionstreifen kann er nicht retten. Es gibt einige ernsthafte Anstrengungen, entweder im Featured Case oder in der Gesellschaftskritik, aber viel mehr wird es nicht, denn es endet alles in einem weiteren Slapstick, der sich dann auch relativ zur Laufzeit zu lange hinzieht . . Also muss man für den Humor des Films definitiv herausgenommen werden…

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