Fresenius – FMC-Verkauf ist noch nicht beschlossene Sache | Nachrichten

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FRANKFURT (Reuters) – Der Gesundheitskonzern Fresenius hat noch keine Entscheidung über den Verkauf von FMC getroffen und zögert auch, seine Dialyse-Tochter zu behalten.

„Ein solcher Verkauf ist keineswegs beschlossene Sache. Wir müssen Fresenius Medical Care nicht verkaufen, um das Wachstum in anderen Bereichen des Unternehmens zu finanzieren“, sagte Vorstandsvorsitzender Stephan Sturm in einem am Dienstag auf der Website des Unternehmens veröffentlichten Interview. Obwohl FMC besonders unter der Corona-Pandemie gelitten hat, bleiben die Zukunftsaussichten positiv. „Jetzt geht es darum, diese Wachstumschancen unter unserem Dach bestmöglich zu nutzen oder sie in neue Hände zu übergeben, die vielleicht noch besser sind als wir.“

Ein Jahr lang testete Sturm die komplexe Struktur des Fresenius-Konzerns mit vier Sparten. In der Februar-Bilanz befasste er sich dann mit den Börsengängen der Klinikkette Helios und der Dienstleistungssparte Vamed und war erstmals offen für den Verkauf der 32-Prozent-Beteiligung an FMC. Denn Fresenius benötigt für große Investitionen und Akquisitionen frisches Kapital, da eine weitere signifikante Erhöhung der Verschuldung ebenso wenig möglich ist wie eine Kapitalerhöhung angesichts der aktuellen Börsenbewertung. „Deshalb sind wir offen für smarte Partnerschaften“, sagte Sturm im Interview.

Bei Helios ist Fresenius offen für geeignete Partner, die am weiteren Wachstum der Krankenhauskette partizipieren wollen. Es wäre eine Beteiligung an Helios, nicht einzelne Krankenhäuser oder Einrichtungen, die den Besitzer wechseln. „Zweitens wäre dieser Schritt eng mit einem größeren, konkreten Wachstumsschritt verbunden, den wir dann gemeinsam mit diesem Partner anstreben würden. Fazit: Wir investieren in das weitere Wachstum von Helios. Helios bleibt ein fester Bestandteil von Fresenius.“

(Bericht von Patricia Wei, bearbeitet von Ralf Bode. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter [email protected])

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