Große Wette: Apple-Aktie im Rampenlicht: Michael Burry Shorts Again | Nachrichten

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• Burry kauft Put-Optionen auf 206.000 Apple-Aktien
• Long-Positionen in Meta, Alphabet und Discovery
• Warren Buffet vertraut weiterhin Apple

Michael Burry ist vor allem bekannt für seine Short-Subprime-Positionen und seine Vorhersage des Börsencrashs 2008. Die Ereignisse um seine Erträge aus Collateralized Debt Obligation (CDO), das Platzen der Immobilienblase und die Hypothekenkrise fanden in dem Film ein breites Publikum „Der große Kurzfilm“. Jetzt sorgt der Hedgefonds-Manager erneut mit Shorts zu Apple für Aufsehen.

Die Scion-Geldbörse

Nach Tesla und dem ARK Innovation ETF kaufte der Star-Investor und Gründer von Scion Asset Management im ersten Quartal auch 2.060 Apple-Aktienverkaufskontrakte. An jeden dieser Kontrakte sind 100 Aktien gebunden. Unterdessen kaufte Warren Buffett, Apples größter Anteilseigner nach Marktkapitalisierung, im letzten Quartal Apple-Aktien im Wert von 600 Millionen US-Dollar für Berkshire Hathaway.

Die jüngste SEC-13F-Einreichung zeigt die Beteiligungen des Hedgefonds Scion Asset Management an 12 Aktien, darunter Googles Muttergesellschaft Alphabet (18.079.000 USD), Meta (17.789.000 USD) und Discovery (18.728.000 USD).

Die Käufe des letzten Quartals erhöhten den Gesamtwert von Scion um 122 Prozent auf 165 Millionen US-Dollar. Mit 35.970.000 US-Dollar ist die Short-Position von Apple die größte Position im Portfolio und auch die einzige mit einer „Put“-Option. Scion hatte zuvor im Dezember fast alle seine Beteiligungen verkauft und besaß nur die Aktien des biopharmazeutischen Unternehmens Bristol-Myers Squibb.

„Big Short Burry“ rückläufig für den S&P 500?

Michael Burry hat eine beeindruckende Trefferquote bei der Vorhersage schwerer Unfälle. Der Markt befinde sich in der “größten Spekulationsblase aller Zeiten und aller Dinge”, sagte er im vergangenen Sommer. Anlegern, die in Meme-Aktien und Bitcoin & Co investieren, steht die Mutter aller Crashs bevor.

In einem inzwischen gelöschten, aber von The Street als Screenshot veröffentlichten Tweet vom 3. Mai stellt die Hedgefonds-Managerin, auch bekannt als Cassandra BC, fest, dass sich der S&P 500 zu früh von seinem Sturz 2020 während der Corona-Zeit wieder erholt habe Krise. Burry glaubt, dass der US-Hauptindex in den nächsten Jahren um 54 Prozent fallen könnte.

Herausforderungen für Apple

Apple hat kürzlich seine Position als wertvollstes Unternehmen der Welt an den saudischen Ölkonzern Aramco verloren, ist aber mit einem Anteil von 7 Prozent ein wichtiger Bestandteil des S&P 500 und auch des technologiebasierten NASDAQ 100 mit 13 Prozent. Sollte es zu einem Crash kommen, wäre es schwer vorstellbar, dass Apple dem Marktcrash ausweicht. Die Aktien des Technologieriesen waren außerdem um 20 Prozent volatiler als der S&P 500 und haben den Index durchweg unterdurchschnittlich entwickelt.

Das letzte Quartal von Apple hat es jedoch geschafft, trotz der Herausforderungen ein solides Wachstum zu erzielen und alle Erwartungen zu übertreffen, was Burrys Spiel gefährlich macht. Der Bärenmarkt im Technologiesektor führt nicht unbedingt zu einem Crash, wie Dan Ives von Wedbush gegenüber The Street sagte, vielmehr teilt sich der Markt in Gewinner und Verlierer, und er sieht Apple eindeutig auf der positiven Seite.

Spannende Wette von den Giganten der Wall Street

Wie Meedia titelt, läuft alles auf einen spannenden Showdown an der Wall Street hinaus: Buffett gegen Burry: das Orakel von Omaha gegen den legendären Hedgefonds-Manager.
Die 13F-Einreichung der SEC stammt vom 31. März 2022, sodass nicht gesagt werden kann, ob Burry die dort gemeldeten Positionen noch besitzt oder bereits verkauft hat. Bei der Apple-Aktie würde ein Kursverlust von 18,04 Prozent seit dem 31. März (Schlusskurs am 23. Mai 2022) bereits einen Gewinn bedeuten.

Redaktion finance.net

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