Gute Nachrichten des Tages: Das Festival Yellow&Blue sammelt 9.000 Euro für ukrainische Flüchtlinge

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Auch der Song „White Flags“ ist im Anschluss zu sehen. / Foto: Gelbes und Blaues Festival

Mit Hilfe vieler Institutionen und Organisationen in Osnabrück und vor allem dank der zahlreichen Besucher war das Yellow&Blue Festival am 23. April 2022 ein voller Erfolg. Insgesamt konnten 9.000 Euro gesammelt werden, die unter anderem für ukrainische Flüchtlingsschüler verwendet werden.

Anlässlich des Krieges in der Ukraine, die Organisatoren Linda Efferz, Franziska Apfel Y Eric Halilaj in wenigen Wochen ein Festival zu organisieren, auf das man stolz sein kann. Um Spenden für Menschen zu sammeln, die aus der Ukraine geflohen sind, und um Kindern und Jugendlichen durch Musik, Kunst und Kultur eine Plattform für ihr eigenes Friedenszeichen zu bieten, holten die Organisatoren viele Partner aus dem Osnabrücker Projekt, allen voran Patsy & Michael Hull. Stiftung, die sich mit ihrer Idee solidarischer Tanzworkshops dem Festival anschloss und gemeinsam mit den Veranstaltern die Aktion „Die Stadt macht mit“ ins Leben gerufen.

9.000 für Flüchtlinge aus der Ukraine

Die Spendensammlung durch Caritas, AWO, Exil eV und Diakonie auf dem Domplatz wurde von verschiedenen Vereinen, Diskotheken, Kneipen und Geschäften der Stadt unterstützt. So kamen beispielsweise im Rahmen des Gelb-Blau-Festivals rund 9.000 Euro für Flüchtlinge aus der Ukraine zusammen. Erste Projekte, die mit dem Geld unterstützt werden sollen, sind bereits geplant: Mit einem Teil der Spenden werden dringend benötigte Schulranzen und Schulmaterial für ukrainische Flüchtlingskinder in Osnabrück gekauft.

Fest lockt mit Angeboten für Erwachsene und Kinder

Ein besonderes Ereignis an diesem Tag war das von Linda Effertz geschriebene Lied „Weiße Fahnen“, das vor der Veranstaltung in Osnabrücker Grund- und Förderschulen verteilt und geübt wurde. Um 15 Uhr versammelten sich rund 2.000 Menschen, die meisten davon Kinder, auf dem Domplatz, um gemeinsam dieses Lied zu singen und zu tanzen. Auf dem Domplatz war ein weißes Fahnenmeer zu sehen, das die Kinder mit Friedensbotschaften zum Feiertag bemalten und beschrieb. Als Zeichen des Friedens in Osnabrück ist das beim Festival gedrehte Musikvideo nun auf dem Kanal des Yellow&Blue Festivals zu finden. Neben diesem tollen Auftritt „Mr. Jan und sein Superbänd“ standen auch die Grooveonkels und die #inkluencer:innen von der Hull Foundation auf der Bühne. Rund um den Platz schufen die Musik- und Kunstschule, die Vereine und Jugendzentren der Stadt vielfältige Angebote für Jung und Alt.

Zu etwas ganz Besonderem wurde das Festival auch dank eines Teams aus Jugendlichen, die die Organisatoren im Vorfeld und tagsüber tatkräftig unterstützten. Erik Halilaj und Co. kümmerten sich nicht nur um die Akquisition der Band, sondern auch um Social-Media-Werbung, Auf- und Abbau sowie Prozesse vor Ort. Ob „Fabian von Wegen“, „The Travelling Stone“, „The Livelines“ oder „Caught Indie Act“, die spontan in das Corona-geplagte „Balkan Rock Trio“ eingriffen, die Bands brachten die Menge zum Tanzen bis in die Nacht und er sorgte dafür, dass der Platz vor dem Dom wieder voll war. Neben den vielen Mitfahrgelegenheiten und Spendenmöglichkeiten gab es auch Speis und Trank für einen guten Zweck. Schlecks beispielsweise spendete an diesem Tag seinen gesamten Erlös an Caritas, Exil eV, Diakonie und AWO. Die Organisatoren und das Jugendteam möchten sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten bedanken, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Zahlreiche Organisationen und Institutionen in Osnabrück haben sich zu diesem Zweck vernetzt und zusammengearbeitet. Ein besonderer Dank gilt der Felicitas und Werner Egerland Stiftung, die das Yellow&Blue Festival im Auftrag des Lagerhalle eV finanziert hat.