Heute im Fernsehen: Der einzige „Star Wars“-Film, den ich mehr liebe als die ursprüngliche Trilogie

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Heute im Fernsehen: Der einzige „Star Wars“-Film, den ich mehr liebe als die ursprüngliche Trilogie

Auch wenn es seine Schwächen hat: „Star Wars – Episode 3: Die Rache der Sith“ ist mein Lieblingsfilm der Sternensaga. An diesem Freitag läuft der Blockbuster um 20.15 Uhr auf ProSieben. Es ist Zeit für eine leidenschaftliche Liebeserklärung!

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Disney und seine Tochtergesellschaften

+++ Meinung +++

Revenge of the Sith ist für mich ein ganz besonderer Star Wars-Film. Denn obwohl ich die ursprüngliche Trilogie für wesentlich vollständiger und weniger fehleranfällig halte, trägt “Episode 3” vor allem die Teile der erfolgreichen Saga in meinem Herzen. An diesem Freitag, 13. Mai 2022, wird „Die Rache der Sith“ auf ProSieben ausgestrahlt. Diese Sendung kommt zum richtigen Zeitpunkt als Aufbau- oder Erinnerungsauffrischung für die kommende „Obi-Wan Kenobi“-Serie, ist aber auch komplett losgelöst davon. der tragische höhepunkt der gesamten skywalker-saga ein absolut schöner filmdie man natürlich auch über Disney+ streamen kann.

›› „Star Wars: Die Rache der Sith“ auf Disney+*

Darum geht es in Star Wars: Episode 3

Seit Jahren führen Klontruppen und Jedi auf Seiten der Galaktischen Republik einen erbitterten Krieg gegen die feindliche Droidenarmee der Separatisten. Als Kanzler Palpatine (Ian McDiarmid) vom Droidenführer General Grievous (von Matthew Wood geäußert) und dem zum Sith gewordenen Jedi Count Dooku (Christopher Lee) entführt wird, werden Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und Anakin Skywalker (Hayden Christensen) dorthin geschickt rette ihn. Was die beiden Jedi nicht wissen: Dahinter steckt eine große Verschwörung, die erst aufgedeckt wird, als es bereits zu spät ist…

Deshalb sind Prequels für mich so besonders.

Als jemand, der Mitte der 90er Jahre geboren wurde, kamen die Star Wars-Prequels heraus, als ich ein Kind war. Ich habe damals die ursprüngliche Trilogie gesehen, aber für mich waren das immer Filme aus einer ganz anderen, nicht greifbaren Zeit. Die Abenteuer von Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Han Solo sind absolut großartig, aber in erster Linie betrachte ich sie so, wie ich andere klassische Filme betrachte: mit Ehrfurcht und Respekt vor der enormen kreativen Anstrengung, die in diese hervorragend gestalteten filmischen Abenteuer geflossen ist . Die Liebe zu diesen Filmen kommt erst an zweiter Stelle.

Meine Leidenschaft für Star Wars kommt eher von den Prequels. Episode 1 war der erste Star Wars-Film, den ich je gesehen habe, er hatte LEGO-Raumschiffe aus dem Film und auf dem Nintendo 64 meines älteren Bruders spielte Episode 1: Racer eine Weile auf und ab. Meine Nostalgie für die Sternensaga spiegelt sich in dieser Trilogie wider. Aber trotz meiner starken Verbindung zu den Star-Wars-Prequels gibt es auch in The Phantom Menace und Attack of the Clones einige nervige Monstrositäten, die meine rosarote Brille regelrecht beschlagen: Jar-Jar-Binks nimmt in Teil 1 zu viel Platz ein und das Die Liebesgeschichte zwischen Anakin und Padme in Teil 2 ist erstickend, um nur die schlimmsten Mängel zu nennen…

Aber in Teil 3 halten sich diese Probleme in Grenzen und werden leicht durch die positiven Aspekte aufgewogen: Revenge of the Sith ist so voll von ikonischen Momenten, denkwürdigen Zitaten und hochemotionalen Konflikten, dass ich nicht anders kann, als es auf meiner persönlichen Bestsellerliste über den Originalen zu platzieren.

Die vielen Qualitäten der Rache der Sith

+++ Achtung, Spoiler +++

Wenn ich an Revenge of the Sith denke, denke ich an Imperator Palpatine, einen der gerissensten Bösewichte der Filmgeschichte, der von Ian McDiarmid manisch dargestellt wird und die Zeit seines Lebens hat. “Unbegrenzt PAAUUWWWAAA!!!” brüllt er und schlägt dem perplexen Mace Windu, alias Samuel „Badass Motherfucker“ Jackson, ordentlich ins Gesicht.

Ich denke an die herzzerreißende Beziehung zwischen Obi-Wan, wunderschön bärtig, gespielt von dem erhabenen, aber witzigen Ewan McGregorund sein Padawan, der vermeintliche Retter Anakin, dessen emotionaler Aufruhr am Ende eine Katastrophe für ihn und die gesamte Galaxie verursacht.

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Anakin (Hayden Christensen) und Obi-Wan (Ewan McGregor) in Star Wars: Die Rache der Sith

Ich denke an den Jedi-Völkermord und Anakins Darth-Vader-Amoklauf, der uns getötet hat. völlig ungewöhnliche Grausamkeit für Blockbuster und bietet damit eine Alternative zu den üblichen Happy Ends (seitdem hat nur noch “Avengers: Infinity War” eine vergleichbare Wirkung, wo der Massenmord etwas zahmer war).

Aber ich denke auch an das kitschige Pathos, die witzigen Lichtschwertduelle, die teils bombastischen Dialoge, die George Lucas so charmant und kompromisslos zelebriert, dass er es gar nicht anders haben möchte, und das nicht nur, weil es genau diese vermeintlichen Makel sind . . . machen uns aus Einige der besten Meme der Filmgeschichte die ich heute noch bei jeder Gelegenheit zitiere.

„Revenge of the Sith“ ist kein langweiliger Blockbuster, der in Hollywoods Traumfabrik vom Band lief, sondern eine breiige Weltraumshow zwischen Shakespeare-Tragödie und B-Moviees entstand aus der Vision eines einzigartigen Filmemachers, nicht aus dem Kalkül eines millionenschweren Konzerns.

Dass man den einen oder anderen Aspekt nicht ganz gelungen findet, ist nur ein kleiner Wermutstropfen im heißen Sand der Tatooine-Wüste. Revenge of the Sith fügte dem Star Wars-Universum mehr hinzu als jeder nachfolgende Film.

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