Kardinal Schönborn schickt zwei Entwicklungsexperten nach Kenia

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Kardinal Schönborn schickt zwei Entwicklungsexperten nach Kenia

07.06.2022

Kardinal Sch nborn entsendet zwei Entwicklungs Fachkr fte nach Kenia DSCN2082

Der Woltron-Partner: „Wir stehen an erster Stelle als Menschen, die zuhören und lernen, wir wollen Vertrauen bei der lokalen Bevölkerung aufbauen und sehen, wie wir unseren Service am besten bedarfsgerecht umsetzen können.“

Pfingstaufbruch nach Kenia: Gilian und Günter Woltron werden im Juni einen zweijährigen Einsatz im Rahmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in der Diözese Lodwar im Nordwesten Kenias beginnen.

„An Pfingsten ist die Kirche in die ganze Welt aufgebrochen, heute darf ich das Ehepaar Woltron in unsere Partnerdiözese Lodwar in Kenia schicken.“ Mit diesen Worten erteilte Kardinal Schönborn den beiden Entwicklungsspezialisten Gilian und Günter Woltron am Ende seinen Segen. des Pfingsthochamtes im Stephansdom und ermutigte sie zugleich, “Brückenbauer der universalen Kirche zwischen unseren beiden Diözesen” zu sein. „Du bist auf dem Weg im Namen Christi, mach dich auf den Weg, vertrau ihm, weil er dir vertraut!“ Im Juni beginnen Gilian und Günter Woltron einen zweijährigen Einsatz im Rahmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (EZA) in der Diözese Lodwar im Nordwesten Kenias.

Gilian Woltron soll dem Bistum dabei helfen, das Personalmanagement der mehr als 600 Mitarbeiter zu verbessern, eine Personalabteilung aufzubauen und Grundkenntnisse in diesem Bereich an die Mitarbeiter vor Ort zu vermitteln, während ihr Ehemann Günter die Geschäfte des Bistums führen und Wissen vermitteln soll im Bereich Unternehmensführung an lokale Mitarbeiter. „Wir kommen zunächst als Zuhörer und Lernende, wollen Vertrauen zu den Menschen vor Ort aufbauen und schauen, wie wir unseren Service bedarfsgerecht besser umsetzen können“, sagte das Ehepaar Woltron wenige Tage vor der Abreise in „eine andere Welt“. Es erwartet Sie ein Gebiet, das von einem trockenen Wüstenklima mit Temperaturen um die 38 Grad und einer weitgehend nomadischen Lebensweise der Einheimischen geprägt ist.

Mit der Entsendung des Ehepaars Woltron kommt die Erzdiözese Wien einer Anfrage ihrer Partnerdiözese nach. Christian Zettl, Vorsitzender der Diözesankommission für Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit (DKWE), greift auf die Erfahrungen der Organisation HORIZONT3000 zurück, die von elf Organisationen der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit getragen wird und sich für mehr auf die Entsendung von Fachkräften in der Entwicklungszusammenarbeit spezialisiert hat als 60 Jahre. Jahre. „Mit der Entsendung setzen wir ein weiteres wichtiges Zeichen unserer Verantwortung gegenüber der Weltkirche, in der Mission und Personaleinsatz in der Entwicklungszusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen“, sagte Zettl. Nachdem die ersten Fidei Donum-Priester in den 1970er Jahren nach Ecuador aufbrachen, folgten viele weitere Missionen von Priestern, Diakonen und Laien sowie EZA-Ehrenamtlichen und -Spezialisten in Ländern wie Argentinien, Ecuador, Kolumbien, Moldawien, Sambia, Salomoneninseln. im Südpazifik und St. Kitts in der Karibik.

erstellt von: christian zettl/red

07.06.2022