Kaum ein Actionfilm der letzten Jahre war so schnell und unterhaltsam.

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Musikfans und Romantiker kommen in diesem Actionstreifen gleichermaßen auf ihre Kosten, zudem werden sie mit fulminanten Verfolgungsjagden belohnt.

Während die meisten Actionfilme Crunches und Kämpfe zeigten, bleibt es dabei “Baby-Fahrer” auf andere Weise erinnert. Sehen Sie sich die rasante Actionkomödie von Regisseur Edgar Wright unter an Freitag, 13. Mai 2022 um 22:10 Uhr auf RTL Zwei wiederholen. Warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt, verraten wir Ihnen hier.

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Baby (Ansel Elgort) hat ein besonderes Talent. Niemand fährt nach einem Überfall so schnell mit dem Fluchtwagen und sorgt dafür, dass die Besatzung in Sicherheit kommt. Außerdem hört der talentierte Fahrer immer seinen eigenen Soundtrack über seine Kopfhörer. Tag für Tag wird sein Leben von der Musik vergangener Zeiten bestimmt, wer sich ihrem Rhythmus nicht beugt, ist ihm ein Dorn im Auge.

Baby ist für Gangsterboss Doc (Kevin Spacey) unverzichtbar, aber er plant seine Hits ohne Babys Beteiligung. Wenn ein neuer Überfall geplant ist und sich die Zusammensetzung leicht ändert, gibt es zu viele wackelige Faktoren, als dass Baby den Rhythmus unterbrechen könnte. Auch er hat sich in die hübsche Kellnerin Debora (Lily James) verliebt und möchte aus diesem Leben raus.

Baby Driver – Deutscher Trailer

Die Zutaten für die spannende Jagd: Musik, Style und mehrere Oscar-Preisträger

Regisseur Edgar Wright hatte die Idee zu „Baby Driver“ Mitte der 1990er-Jahre, doch bis zum fertigen Film dauerte es fast zwei Jahrzehnte. Neben Gesprächen mit Häftlingen, die wegen Raubüberfällen im Gefängnis sitzen, hatte der Regisseur von „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ genügend Zeit, um die Geschichte und vor allem die wichtigen Musikstücke des Films kennenzulernen.

Wenn beispielsweise der Song „Easy“ von The Commodores im Film läuft und Baby im Film mitsingt, hat Wright seinen Hauptdarsteller Ansel Elgort vorher gefragt, welche Songs er auswendig kann und die explizit für die Szene verwendet werden könnten.

Bereits in den ersten Minuten des Films wird deutlich, wie musikalisch und rhythmisch eine Actionkomödie sein kann. Die Verfolgungsjagd, die uns Babys Fähigkeiten näher bringt, ist perfekt auf den Takt der Musik abgestimmt, selbst die Looks, Schnitte und einzelnen Schritte sind immer der Musik untergeordnet. Kein Wunder also, dass das Ensemble nur das Drehbuch mit einer Playlist im Anhang erhielt, die klare Anweisungen gab, welcher Song für welche Szene verwendet werden würde.

Als i-Tüpfelchen durfte Edgar Wright zumindest mit ein paar namhaften Schauspielern zusammenarbeiten. Jamie Foxx („Ray“) durfte sogar seine Szenen improvisieren, eine Ehre, die nicht jedem in einem Edgar-Wright-Film zuteil wird.

Wer sich also für die coole Action-Komödie „Baby Driver“ interessiert oder sie einfach noch einmal anschauen möchte, kann den rasanten Kinofilm am Freitag bei RTL Zwei nachholen.

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