Marc O. Schmidt Kolumne: Die sonnige Rückkehr der Tourismusaktien | Nachrichten

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Marc O. Schmidt Kolumne: Die sonnige Rückkehr der Tourismusaktien |  Nachrichten

Die Tourismusbranche wurde zeitweise stark von der Corona-Pandemie getroffen, dürfte sich aber in diesem Jahr dank rückläufiger Infektionszahlen und dem Abbau von Corona-Schutzmaßnahmen wieder stark erholen. Davon sind auch die Internationale Tourismus Börse Berlin (ITB Berlin) und das Marktforschungsinstitut Statista überzeugt.

Corona-Rückschlag ist bald überwunden

Laut Statistas Mobility Market Outlook könnte das weltweite Wachstum der Reisebranche in diesem Jahr bei rund 48 Prozent liegen, was einem Marktvolumen von 637 Milliarden US-Dollar entsprechen würde. Die Branche könnte der Einschätzung zufolge bereits 2023 die Corona-Krise prägen und das Vorkrisenniveau um fünf Prozent übertreffen.

Neben Kreuzfahrten (+180 Prozent gegenüber 2021) ist die Hotellerie einer der größten Wachstumstreiber im laufenden Jahr. Die Hotellerie, das größte Marktsegment im Tourismus, soll laut Mobility Market Outlook um 57 Prozent wachsen und damit stärker als Privat- und Ferienwohnungen sowie Pauschalreisen.

Sonnige Aussichten für die Reisebranche

Und der positive Trend dürfte sich fortsetzen. Die globale Reisebranche soll 2026 einen Umsatz von rund 950 Milliarden US-Dollar erwirtschaften, was einer jährlichen Steigerung von durchschnittlich 10,5 % gegenüber 2022 entsprechen würde. Investoren sollten sich daher die großen Nutznießer der Branche ansehen, darunter beispielsweise Buchungsbestand (WKN: A2JEXP / ISIN: US09857L1089).

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Die globale Reisebranche dürfte sich im laufenden Jahr stark erholen. Schätzungen zufolge wird das Wachstum im Jahr 2022 bei 48 Prozent liegen. Im nächsten Jahr 2023 soll die Wende der Corona komplett vorbei sein. Zu den größten Profiteuren dieser Entwicklung dürfte das amerikanische Reisebüro Booking Holdings gehören. (Bildquelle: markteinblicke.de)

Booking Holdings: Weltmarktführer im Reisevermittlungsmarkt

Das Geschäftsmodell des Weltmarktführers im (digitalen) Reisebürobereich ist so einfach wie erfolgreich. Bei jeder Reservierung über die Reservierungsplattform erhält der amerikanische Konzern eine Provision.

Da es sich um einen rein virtuellen Vertriebskanal handelt, sind die Gewinnspannen hoch. So hoch, dass sich die Gewinnzone selbst im ersten Jahr Corona 2020, das einen starken Umsatzeinbruch von 55 Prozent auf 6,8 Milliarden US-Dollar im Jahresverlauf erlebte, mit einem Überschuss von 59 Millionen US-Dollar verteidigen konnte.

Der amerikanische Konzern kehrt auf den Wachstumspfad zurück

Der langjährige Aufwärtstrend beim Umsatz setzte sich im vergangenen Jahr jedoch rasant fort. Der Umsatz verbesserte sich im Vergleich zu 2020 um 62 Prozent auf fast 11 Milliarden US-Dollar (Gewinn: 1,2 Milliarden US-Dollar).

Die Zukunftsaussichten sind sehr optimistisch. Brancheninsider erwarten für das Gesamtjahr 2022 einen Umsatz von Booking Holdings von durchschnittlich 17,5 Milliarden US-Dollar. Bis 2023 wird ein durchschnittlicher Umsatz von 20,3 Milliarden US-Dollar erwartet.

chA2JEXP 20220523Booking Holdings Chart: Börse Stuttgart

Plus 14 Prozent Kursgewinn pro Jahr

Der langfristige Wachstumskurs der Booking Holdings spiegelt sich auch in der Aktienentwicklung wider. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hat sich der Preis um durchschnittlich 14 Prozent pro Jahr erhöht. Sobald die aktuelle Konsolidierung abgeschlossen ist und die Aktien wieder steigen, wird das nächste Kursziel das Allzeithoch vom Februar 2022 von 2.369 Euro sein.

Wer nicht nur auf Booking Holdings, sondern auf 25 Aktien setzen möchte, die zukünftig erhebliche Ertragspotenziale eröffnen könnten, kann sich folgendes Indexzertifikat (WKN: DA0AB5 / ISIN: DE000DA0AB55 ) im Vision 25 Index anschauen. Dieser Index umfasst neben Booking Holdings beispielsweise auch Microsoft, Varta und LVMH.

Bildquelle: Pixabay / Freie Fotos

Die Publikation Die sonnige Rückkehr der Tourismusaktien erschien zuerst auf marktINSIGHTS.