Mercedes-Benz bei Geheimversteigerung verkauft: Das wertvollste Auto aller Zeiten? | Nachrichten

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Ein Mercedes-Benz 300 SLR, auch „Uhlenhaut-Coupé“ genannt, ist vielleicht das teuerste Auto, das je gebaut wurde. Laut dem Branchenportal „Hagerty“ wurde das nur zweimal gebaute Modell am 6. Mai in einer geheimen Auktion für unglaubliche 135 Millionen Euro versteigert.

Das Auto würde mehr als das Dreifache des bisherigen offiziellen Rekords, eines Ferrari 250 GTO, kosten. Dieser wurde vor einigen Jahren für rund 44 Millionen Euro verkauft.

„Hagerty“ bezieht sich auf „Gerüchte“, aber auch auf „mehrere Quellen“. Infolgedessen soll der seltene SLR von einem unbekannten Auktionshaus für Mercedes-Benz versteigert worden sein.

Nur zwei Exemplare des Mercedes-Benz 300 SLR von 1956 wurden produziert, SLR steht für „super light racing“ und „light“.

Foto: Mercedes-Benz

Der Mercedes-Benz Flügeltürer ist ein begehrtes Sammlerstück.

Foto: Daimler AG

Was sind die Besonderheiten der Auktion? Ruhe! Berichten zufolge wurden nur zehn handverlesene, äußerst wohlhabende Autosammler eingeladen, von denen einige mit Privatflugzeugen angereist waren.

Die millionenschwere Transaktion soll im Mercedes-Museum in Stuttgart stattgefunden haben, das an diesem Tag eigens für diesen Zweck geschlossen wurde. Der Käufer? Es wird gemunkelt, dass es ein großes Tier in der britischen Autoindustrie ist. Allerdings wollten sich weder Mercedes-Benz noch das Auktionshaus „Hagerty“ dazu äußern.

Technische Daten: Mercedes-Benz 300 SLR

• Motor: 3,0-Liter-Achtzylinder-Ottomotor (vorn) • Leistung: 314 PS • Drehmoment: 310 Newtonmeter • Höchstgeschwindigkeit: 286 km/h • 5-Gang-Schaltgetriebe • Hinterradantrieb • Länge/Breite/Höhe (in Metern): 4,30/1,74/1,21

Aber wie kann ein Auto so viel kosten? Wie ich schon sagte, es gibt nur zwei von ihnen. Der einzige Unterschied ist die Innenfarbe: Rot oder Blau. Schon jetzt gehört der Mercedes-Flügeltürer zu den begehrtesten Sammlerstücken, neue Exemplare erzielen 1,4 Millionen Euro. Dass die extrem seltene Sonderausführung des Uhlenhaut für fast das Hundertfache ihres ursprünglichen Preises verkauft wurde, ist unglaublich.

Der 300 SLR wurde nie im Rennsport eingesetzt.

Foto: Daimler AG

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Bei Baujahr 1956 gehörte der Wagen mit einer für die damalige Zeit beeindruckenden Höchstgeschwindigkeit von 286 km/h zu den absoluten Supersportwagen seiner Zeit. Das 300 SLR Spezial erhielt seinen Namen, weil Rudolf Uhlenhut, der damalige Leiter der Versuchsabteilung, ihn als Dienstwagen nutzte.

Das Coupé war für Autorennen konzipiert, aber Mercedes zog sich nach einem tragischen Unfall während der Saison 1955 aus dem Sport zurück.

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