Militärparade in Moskau und Rede von Wladimir Putin live übertragen

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LebenRusslands Feiertag in Live-Übertragung

“Tag des Sieges”: Militärparade in Moskau – Rede von Präsident Putin

Überschattet vom Krieg gegen die Ukraine feiert Russland an diesem Montag den Sieg über Hitlerdeutschland vor 77 Jahren. Neben der Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau wird vor allem die Rede von Präsident Wladimir Putin mit Spannung erwartet. Seit Wochen fragen sich Experten, was Putin zum Krieg gegen das Nachbarland sagen wird. Der Kreml spricht nicht von Krieg, sondern von einer “militärischen Spezialoperation”. Es wird spekuliert, dass Putin eine General- oder Teilmobilmachung in Russland anordnen könnte, auch wenn der Kreml dies bereits als „Unsinn“ abgetan hat.

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Bei der traditionellen Parade in Moskau sollen rund 11.000 Soldaten mitmarschieren. Panzer und andere Militärtechnik werden ebenfalls ausgestellt. Acht Kampfjets sollen auch den Buchstaben „Z“ am Himmel bilden, der das offizielle Symbol des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine ist. Das „Z“ steht für „Za Pobedu – Für den Sieg“. Anders als in den Vorjahren wird diesmal kein ausländisches Staatsoberhaupt zur Parade eingeladen.

Live-Übertragung: Militärparade in Moskau

Die Live-Übertragung der Militärparade beginnt um 9 Uhr. Hier können Sie das Geschehen live verfolgen. Der Start kann sich um einige Minuten verzögern.

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Putin verkündet Sieg “wie 1945”.

Was die Ukraine betrifft, so war der russische Präsident Wladimir Putin siegessicher und zog Parallelen zum Zweiten Weltkrieg. „Wie 1945 wird der Sieg unser sein“, sagte Putin am Sonntag. “Heute kämpfen unsere Soldaten wie ihre Vorfahren Schulter an Schulter, um ihre Heimat vom Nazi-Dreck zu befreien.”

“Leider erhebt sich heute der Nationalsozialismus wieder”, sagte der russische Präsident in einer an die Ukrainer gerichteten Passage. „Unsere heilige Pflicht ist es, die ideologischen Erben der Besiegten“ daran zu hindern, „ihre Rache“ zu erlangen. Er wünschte allen Einwohnern der Ukraine eine „friedliche und gerechte Zukunft“.

Scholz und Steinmeier luden nach Kiew ein

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für den 9. Mai zu einem Besuch in Kiew eingeladen. Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass Scholz oder Steinmeier diese Einladung annehmen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird an diesem Tag zu einem Treffen mit Scholz in Berlin erwartet.

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Auch in Deutschland könnte der 9. Mai in diesem Jahr wichtiger als sonst werden. Sicherheitsbehörden erwarten eine Zunahme pro-russischer Demonstrationen und Aktivitäten. Deshalb hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den Polizeieinsatz verstärkt. Polizisten müssen „sofort“ eingreifen, wenn Demonstranten kriegsverherrlichende Symbole zeigen.

RND/hyd/dpa

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