MITTAGSBRIEFING – Unternehmen und Märkte | Nachrichten

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Zusammenfassung des Mittagsmarktes, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ URLAUBSHINWEIS +++++

FREITAG: In Dänemark sind die Börsen wegen des Feiertags Bue-und Prayerday geschlossen.

MONTAG: Der Handel in Singapur ist wegen des buddhistischen Feiertags Vesakh ausgesetzt.

+++++ AKTIEN- UND ANLEIHENMÄRKTE (13:22 Uhr) +++++

INDEX-Stand +-% +-% YTD

E-Mini S&P 500 Futures 3.968,75 +1,1 % -16,5 %

E-Mini Nasdaq-100 Future 12.141,00 +1,6 % -25,6 %

Euro Stoxx 50 3.667,34 +1,5 % -14,7 %

Stoxx 50 3.576,97 +1,3 % -6,3 %

DAX 13.932,79 +1,4 % -12,3 %

FTSE 7.347,93 +1,6 % -2,0 %

ACC 6.303,79 +1,6 % -11,9 %

Nikkei-225 26.427,65 +2,6 % -8,2 %

EUREX-Level +/- Punkte

Future Bund 154,52 % -0,24

Letzter Rentenmarkt +/- Absolut +/- YTD

SD-Rendite 10 Jahre 0,90 +0,06 +1,08

10-jährige US-Rendite 2,90 +0,05 +1,39

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHL neuester VT-Siedler. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 107,98 106,13 +1,7 % 1,85 +47,2 %

Brent/ICE 109,22 107,45 +1,6 % 1,77 +43,8 %

METALLE letzter Tag vor +/- % +/- USD % YTD

Gold (Spot) 1.817,38 1.822,00 -0,3 % -4,62 -0,7 %

Silber (Spot) 20,80 20,69 +0,5 % +0,11 -10,8 %

Platin (Spot) 951,80 948,21 +0,4 % +3,59 -1,9 %

Kupfer-Future 4,10 4,10 0 % 0 -7,9 %

+++++ US-AKTIENAUSBLICK +++++

Nach einer langen Durststrecke mit einigen wackeligen Anzeichen einer Stabilisierung könnte sich die Wall Street am Freitag zumindest etwas erholen. Händler sprechen jedoch weiterhin von großer Sorge über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung, das Marktumfeld mit Stagflationsbefürchtungen bleibe negativ, heißt es. Lediglich die Nasdaq verzeichnete in der laufenden Woche Abschläge von 6,3 Prozent. Der Gouverneur der US-Notenbank, Jerome Powell, sorgte zum Ende der Woche für einen kleinen Schub. Ihm zufolge hat die Fed nicht die volle Kontrolle darüber, ob ihre straffe Geldpolitik die Wirtschaft in eine Rezession treiben wird oder nicht. Obwohl Powell eine vom Markt befürchtete “große” Zinserhöhung um 75 Basispunkte nicht vollständig ausschließen will, beruhigt er sich mit der Aussage: “Ich sagte, wir ziehen das nicht aktiv in Betracht.”

Twitter hat dem Markt bis zu 25 Prozent vorausgetankt, Kurznachrichtendienste sind derzeit um 17,2 Prozent im Minus. Elon Musk hat die Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter ausgesetzt. Der Deal liege „vorübergehend auf Eis“, sagte er. Er verwies auf Schätzungen zur Zahl der Fake-Accounts auf Twitter. Musk hat wiederholt darauf hingewiesen, dass das Entfernen von Spam-Konten und Bots von der Plattform wichtig ist, um den Wert des Unternehmens zu steigern. Sollten Fake-Accounts einen größeren Anteil an registrierten Twitter-Nutzern ausmachen als ursprünglich angenommen, könnte der Preis neu verhandelt werden.

+++++ UNTERNEHMENSPERSPEKTIVE +++++

Die folgenden Unternehmen werden später am Tag Handelszahlen veröffentlichen:

im Laufe des Tages

– DE/Allgeier Holding AG, Ergebnisse Q1

+++++ WIRTSCHAFTLICHE AUSSICHTEN ++++++

– UNS

14:30 Import- und Exportpreise für April

Importpreise

PROGNOSE: +0,6 % gegenüber Mutter

vorher: +2,6 % vs. mv

16:00 Uni Michigan Verbraucherstimmungsindex Mai (1. Umfrage)

PROGNOSE: 64.1

vorher: 65.2

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Aktienmärkte bauen Gewinne aus. „Heute könnte der DAX seine Serie negativer Fünf-Wochen-Verluste beenden“, sagt Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners. „Die Stimmung ist extrem negativ und von Angst geprägt“, sagt ein anderer Marktteilnehmer. Da Positionen in fallenden Kursen bei einem steigenden DAX sinken, werden sie nun vor dem Wochenende teilweise geschlossen. Erleichterung kommt von der Seite des Interesses. Staatsanleihen können die starken Kursaufschläge der vergangenen Tage einigermaßen verteidigen. Das Betriebsergebnis der Deutschen Telekom stieg um 6,8 Prozent auf 9.873 Millionen, verglichen mit einer Konsensprognose von 9.548 Millionen. Der Satz liegt um 1,5 Prozent höher. Freenet gewinnt 3,2 Prozent. Die Analysten von Jefferies heben die Entwicklung des Betriebsergebnisses hervor. Carl Zeiss Meditec notiert nach Veröffentlichung der Quartalszahlen 5 Prozent höher. Aumann würde den Zahlen zufolge um 3,2 Prozent springen. Vitesco wird Prognosen zufolge um 1,9 Prozent zulegen. “Die Zahlen sind hervorragend”, sagte ein Brasilianer über Nagarros Zahlen. Nagarro steigt um 4,8 Prozent. Atlantia (+0,4 %) startete gut ins Jahr. Marktteilnehmer sollten sich von teilweise deutlich negativen Kurszeichen nicht irritieren lassen, da diese auf Dividendenabzüge zurückzuführen sind. UCB ist um 15 Prozent gesunken. Die FDA lehnte zunächst das Medikament Bimekizumab ab.

+++++ MÜNZEN +++++

FOREX aktuell +/- % Fr, 8:50 Do, 17:32 % YTD

EUR/USD 1,0390 +0,1 % 1,0404 1,0409 -8,6 %

EUR/JPY 133,99 +0,5 % 133,86 133,39 +2,4 %

EUR/CHF 1,0388 -0,2 % 1,0424 1,0392 +0,1 %

EUR/GBP 0,8516 +0,1 % 0,8513 0,8511 +1,4 %

USD/JPY 128,96 +0,4 % 128,64 128,15 +12,0 %

GBP/USD 1,2202 +0,0 % 1,2223 1,2231 -9,8 %

USD/CNH (Offshore) 6,8090 -0,3 % 6,8245 6,8123 +7,2 %

Bitcoin

BTC/USD 30.292,94 +6,9 % 30.284,44 29.096,86 -34,5 %

+++++ OSTASIANISCHE FINANZMÄRKTE +++++

Die Aktienmärkte haben sich deutlich von den Vortagesverlusten erholt. Von einer Trendwende wollten die Marktteilnehmer jedoch nicht sprechen. Obwohl die jüngsten Rückschläge genutzt wurden, um den Markt zu erholen, bleiben die vorherrschenden negativen Faktoren (Inflations- und Rezessionssorgen) unverändert. Die US-Erzeugerpreise bestätigten, was die am Mittwoch angekündigten Verbraucherpreise andeuteten: Obwohl sich die Inflation verlangsamt hat, bleibt die Inflation hoch. In China wird weiterhin mit Ausgangsbeschränkungen gegen die Pandemie vorgegangen, die die Wirtschaftsmetropole Shanghai, in der sich der wichtigste Hafen der Volksrepublik befindet, praktisch lahmgelegt hat. Strenge Kontakt- und Bewegungsbeschränkungen drohen nun auch der Hauptstadt Peking. Der Aktienmarkt in Shanghai verzeichnete im regionalen Vergleich ein eher bescheidenes Plus von 1,0 Prozent. Hongkong stieg um 2,4 Prozent. Der Nikkei 225 legte an der Tokioter Börse deutlich zu: Nissan Motor fiel nach Veröffentlichung enttäuschender Handelszahlen um 2,9 Prozent. Ebenso enttäuscht reagierten die Anleger auf die Zahlen von Mitsubishi Chemical (-4,3%). Positiv aufgenommen wurden dagegen die Zahlen der Softbank Group (+12%) und Tokyo Electron (+5,5%). In Seoul stieg der Kospi deutlich an. Die Regierung hatte ein neues Hilfsprogramm angekündigt. Korea Shipbuilding & Offshore Engineering stieg um 5,7 % aufgrund von Berichten, dass die Muttergesellschaft Hyundai Heavy Industries (+1,2 %) in einen Index aufgenommen wurde, der von Anlegern auf der ganzen Welt genau beobachtet wurde.

+++++ KREDIT +++++

Die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt erholen sich deutlich. „Dies ist ein Schritt, der dem jüngsten starken Anstieg entgegensteht“, sagte ein Händler. Es mag übertrieben sein: „Die Inflation hat vielleicht ihren Höhepunkt überschritten und der schwache Euro importiert Wachstumsimpulse“, sagt er. Die Europäische Zentralbank wird die Zinsen aufgrund der hohen Verschuldung einiger Länder der Eurozone nicht so stark anheben, wie es wirklich angemessen wäre.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN AB 7.30 UHR +++++

Fitch bewertet Eon mit BBB+ bei stabilem Ausblick

Die Ratingagentur Fitch bewertete die Kreditwürdigkeit des Energieversorgers Eon mit BBB+ („Gute Kreditqualität“). Der Ausblick sei stabil, sagte der DAX-Konzern. Die unbesicherten Anleihen erhielten ein A-Rating und das Commercial Paper F2.

VW mit Absatzrückgang aufgrund von Chip-Engpässen und China-Lockdown

Der Volkswagen Konzern verzeichnete im April aufgrund anhaltender Engpässe bei der Versorgung mit Halbleitern und Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in China einen Absatzrückgang. Wie der Konzern aus zwölf Marken mitteilte, gingen die Auslieferungen im vergangenen Monat um knapp 38 Prozent auf 516.500 Einheiten zurück. Allein in China, dem mit Abstand wichtigsten Automarkt, gingen die Auslieferungen um 50 Prozent auf 142.800 Fahrzeuge zurück, in Westeuropa gingen die Verkäufe um knapp 29 Prozent zurück.

Aumann kehrt mit Umsatzwachstum in die Gewinnzone zurück

Die Aumann AG steigerte ihren Auftragseingang im ersten Quartal um 63,3 Prozent auf 82,5 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 23,2 Prozent auf 44,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das EBITDA verbesserte sich auf 1,1 Mio. €, nachdem Aumann vor einem Jahr Verluste in Höhe von 500 Mio. € verbucht hatte.

Carl Zeiss erhöht Ergebnis und bestätigt Ausblick

(WEITERE FOLGEN) Dow Jones Newswires

13. Mai 2022 07:25 ET (11:25 GMT)