Nehammer mit 100 Prozent zum VP-Präsidenten gewählt

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Nehammer mit 100 Prozent zum VP-Präsidenten gewählt

„Mit Stolz und Dankbarkeit“ nahm er die Wahl entgegen. Das sei “nur der Anfang”, sagte er mit Blick auf die künftige Kanzlerschaft. Hatte vorher Nehammer In einer programmatischen Rede warb er für seine Wahl zum Parteivorsitzenden: „Wir sind die ersten Diener dieses Landes, und mit Ihrer Hilfe werde ich auch Bundesparteivorsitzender der Volkspartei“, sagte er am Ende seiner Stunde. langes Aussehen. bevor die Delegierten zu den Wahlen gingen. Zuvor gab es auch Zuspruch von seinem Vorgänger Sebastian Kurz.

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Erstes 100-Prozent-Ergebnis

Nehammer die Partei übernahm im Dezember, als Kurz, gegen den im Zusammenhang mit dem Werbeskandal ermittelt wird, sich aus der Politik zurückzog.

VP-Chefs erzielen traditionell hohe Ergebnisse, wenn sie zum ersten Mal gewählt werden. Kurz wurde 2017 mit 98,7 Prozent zum Parteivorsitzenden gewählt (bei seiner Wiederwahl 2021 bekam er 99,4 Prozent). Das beste Ergebnis bei der ersten Wahl in der jüngeren Vergangenheit erzielte sein Vorgänger und Gegenkandidat Reinhold Mitterlehner 2014 mit 99,1 Prozent. Beim ersten Versuch gab es noch nie ein 100-prozentiges Ergebnis. Leopold Figl und Julius Raab gelang dieses Kunststück jedoch bei ihrem zweiten Auftritt 1947 bzw. 1954.

Der Parteitag in Zitaten:

ein

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Bildergalerie: „Wir sind die ersten Server“: Der Kongress der VP-Partei in Anführungszeichen

Bild: ERWIN SCHERIAU (APA)

Gelächter nach kurzer SMS

„Ich lerne von Ihnen und mit Ihnen, und gemeinsam werden wir uns diesen Herausforderungen stellen“, sagte Nehammer vor seiner Wahl über das Miteinander in der Partei, das, wie er betonte, in seiner DNA liege. Gleich zu Beginn sorgte er für Lacher, weil er sagte, er habe kurz vor seiner Rede eine aufmunternde SMS von Kurz erhalten: „Keine Sorge, das posten wir später.“ Sie haben Seite an Seite gekämpft, jetzt stehen Sie vor neuen Aufgaben. „In diesem Sinne danke für unsere Freundschaft“, sagte er solidarisch mit seinem Vorgänger.

Weitere Fotos vom VP-Parteitag:

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Bildergalerie: Bilder vom VP-Parteitag in Graz

Bild: GEORG HOCHMUTH (APA)

„Freiheit liegt in unserer DNA“

Nehammer stürmisches Wetter gemeldet, aber selbst bei heftigen Stürmen sitzt man zusammen in einem Boot. Die Opposition wehrt sich mit allen Mitteln: „Es gibt viele Angriffe unterhalb der Gürtellinie. Wissen Sie, warum das so ist? Weil sie es nicht auf Augenhöhe machen können.“ Aber der Gegenwind könnte auch wieder in Rückenwind umschlagen, und jede Veränderung bietet auch Chancen.

als solche qualifiziert Nehammer die jüngste Umstrukturierung im VP-Governance-Team, die durch den Abgang von Elisabeth Kstinger ausgelöst wurde. Er betonte auch, dass dem Vizepräsidenten Transparenz und ehrliche Politik wichtig seien. Korruption findet man überall, auch im Vatikan war man davor nicht gefeit. Er versprach Reformen, “wir brauchen keinen Rat der linken Reichshälfte”. Das Informationsfreiheitsgesetz kommt auch, aber sie wollen verhindern, dass Gemeinden von Randalierern lahmgelegt werden.

Dann nahm er sich Nehammer Es ist an der Zeit, sich mit dem „Wertefundament“ von VP zu befassen. Das ist christlich-sozial, aber man ist auch liberal. „Freiheit liegt in unserer DNA“, sagte der designierte Bundesparteivorsitzende. Anders als „die Linke“ wird den Menschen nicht gesagt, wie sie zu leben haben. Er verglich die Haltung seiner gleichgesinnten Gemeinde mit dem heiligen Martin, der der Legende nach einem armen Mann geholfen hatte. „Er teilte seinen Mantel, nicht den eines anderen“, denn Letzterer, „das ist Sozialismus“.

Video: In Graz tritt Bundeskanzler Karl Nehammer erstmals bei den Wahlen als Vorsitzender der VP der Bundespartei an.

Verpflichtung zur Neutralität

Anschließend sprach er über die beiden großen Krisen, die derzeit erlebt werden, nämlich die Coronavirus-Pandemie und den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Er bekennt sich zur Neutralität und betont die Notwendigkeit einer Verteidigung Österreichs. “Wir brauchen eine starke Armee. Ja, es wurden Fehler gemacht.” Über seine Reisen in die Ukraine und nach Moskau wies er Hme zurück: „Es ist besser, etwas zu tun, als nichts zu tun und nur zuzusehen.“

Er versprach einen Transformationsfonds in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar, um den Menschen zu helfen, sich von fossilen Brennstoffen zu entwöhnen. Es wird auch andere antiinflationäre Maßnahmen geben. Bei der Wartung erinnerte er an die anstehende Reform („Besser jetzt anfangen als zu spät“) und lobte das gute Verhältnis von Klub-Boss August Wginger zu seiner Grünen-Kollegin Sigrid Maurer. Beim Thema Einwanderung hielt er an seiner unter Kurz eingeschlagenen harten Linie beim Schutz der EU-Außengrenzen, bei Rückführungsabkommen und beim europäischen Asylsystem fest.

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