Regulierung: Jake Chervinsky: Die USA dürfen die Krypto-Führung nicht gefährden | Nachrichten

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• Zusammenbruch von TerraUSD erschüttert das Vertrauen in Stablecoins
• Forderung nach stärkerer Regulierung
• Jake Chervinsky hebt die Bedeutung von Stablecoins hervor

Mitte Mai stürzte TerraUSD, dessen Kurs eigentlich eins zu eins an den US-Dollar gekoppelt sein sollte, massiv ab. Eigentlich sollten solche Kapriolen bei Stablecoins unmöglich sein, aber während die meisten anderen Stablecoin-Anbieter über finanzielle Reserven beispielsweise in US-Dollar oder Gold verfügen, die den Token decken und damit die Preisbindung absichern, handelt es sich bei TerraUSD um einen „dezentralen“ Stablecoin. Ein komplexer Mechanismus von Handelstransaktionen mit anderen Kryptowährungen soll automatisch Kurs auf einen US-Dollar pro TerraUSD halten. Hinter Terra stecken keine echten US-Dollar, sondern Kryptowährungen.

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Regulierungsaufruf

In diesem Zusammenhang wird der Ruf laut, die Regulierung des Kryptowährungssektors voranzutreiben. Unter anderem warnte die US-Notenbank vor Kurzem vor einem Einbruch der Stablecoin-Preise.

Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sieht durch die Krypto-Turbulenzen zunehmende Gefahren für die allgemeine Finanzmarktstabilität. Laut BaFin-Präsident Mark Branson hat der Terra-Crash zwar kaum Auswirkungen auf die traditionelle Finanzindustrie, zukünftige Kryptowährungs-Crashs könnten jedoch anders aussehen. Zu einer möglichen Zusammenführung der bisher getrennten Bereiche sagte Branson auf der vierten BaFin-Technologiekonferenz: „Das sehen wir derzeit nicht, aber es könnte in Zukunft in diese Richtung gehen, wenn die Verflechtungen mit dem traditionellen Finanzsystem immer größer werden Uniformen“. nah dran”.

Warnung vor Fehlregulierung

Laut CoinDesk fordert Jake Chervinsky, Head of Policy bei der Blockchain Association, in diesem Zusammenhang jedoch eine „intelligente und durchdachte Diskussion über eine mögliche Regulierung“. Denken Sie daran, dass Stablecoins trotz der jüngsten Turbulenzen eine wichtige Innovation sind, die den Benutzern zahlreiche Vorteile bieten. Auf diese Weise würden sie die Effizienz des Zahlungsverkehrs verbessern, Kosten senken und Geschäftsprozesse verschlanken. Sie würden auch das Finanzsystem inklusiver machen, indem sie allen und überall die Teilnahme ermöglichen würden.

“Stablecoins bieten uns eine zu große Chance, um regulatorische Fehler zu riskieren. Die USA befinden sich in einem internationalen Rennen, um die Heimat von Web 3 zu werden, also ist jetzt die Zeit für strategisches Denken.” und umsichtiges Handeln. Die Zukunft der USA als ein Zentrum für globale Krypto-Innovation steht auf dem Spiel”, sagte Chervinsky.

Das zusätzliche Verfahren

Jake Chervinsky rät Entscheidungsträgern nun, in drei Schritten vorzugehen: Erstens müssen die Regulierungsbehörden ein tieferes Verständnis für Stablecoins entwickeln und sich auch Input von Branchenvertretern wie der Blockchain Association holen.

Danach muss im Kongress der Vereinigten Staaten ein Konsens entwickelt werden, der von beiden Parteien getragen wird. Laut Chervinsky ist das Thema Kryptowährung zu wichtig, um darüber zu streiten. Daher ist es notwendig, dass die Führer beider Parteien zu einer gemeinsamen Lösung kommen, um den Kryptowährungsmarkt am besten zu regulieren. Es ist wichtig, dass eine solche Lösung endgültig vom Kongress beschlossen wird, nicht von den Regulierungsbehörden.

Schließlich muss darauf geachtet werden, dass die erlassenen Vorschriften ausgewogen sind und die wichtige Rolle berücksichtigen, die von US-Dollar dominierte Stablecoins spielen werden, um die US-Finanzen für die kommenden Jahrzehnte zu schützen. „Wir brauchen einen maßgeschneiderten Regulierungsrahmen, der die spezifischen Vorteile und Risiken von Stablecoins berücksichtigt“, sagte Jake Chervinsky laut CoinDesk.

Redaktion finance.net

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