Schweizer Aktien kaum verändert: Finanzwerte unterstützen SMI | Nachrichten

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ZÜRICH (Dow Jones)–Inflations- und Zinssorgen dämpften am ersten Handelstag nach dem langen Pfingstwochenende die Kaufstimmung am Schweizer Aktienmarkt. Allerdings hat sich der Markt im europäischen Vergleich recht gut behauptet, wobei Kursgewinne im Banken- und Versicherungsbereich einen wesentlichen Beitrag leisteten. Der SMI legte um 5 Punkte auf 11.534 zu. Unter den 20 Titeln des SMI standen sich 15 Kursgewinner und fünf Kursverlierer gegenüber. 30,35 (vorher: 20,86) Millionen Aktien wurden gehandelt.

In Australien erhöhte die Zentralbank am frühen Dienstag überraschend die Zinsen um 50 Basispunkte. Der Markt erwartet auch, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag beschließt, ihre Anleihekäufe zu beenden. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die EZB im Juli und September die Leitzinsen um 25 Basispunkte anheben und damit die Phase der Negativzinsen beenden wird. Bremsend wirkte auch der deutsche Auftragseingang, der mit einem Rückgang im April deutlich schlechter ausfiel als erwartet.

Unterdessen schwächt die hohe Inflation die Kaufkraft der Verbraucher, wie die schwachen britischen Einzelhandelsdaten und die Gewinnwarnung der US-Supermarktkette Target zeigen. Dies belastete konsumnahe Aktien wie Swatch (-1,3 %), die ebenfalls eine Senkung des Kursziels durch UBS sahen, und Dufry (-0,4 %). Das eigentlich als defensiv geltende SMI-Schwergewicht Nestle verlor 0,9 Prozent. Hier dürfte sich negativ ausgewirkt haben, dass Verbraucher aufgrund steigender Lebensmittelpreise vermehrt No-Name-Produkte statt teurer Markenartikel kaufen.

Dagegen wurden die Aktien von Banken und Versicherungen als Nutznießer des Zinsanstiegs verklagt. Credit Suisse und UBS verzeichneten Kursgewinne von 1,7 und 0,7 Prozent. Swiss Life, Swiss Re und Zurich legten sogar um 1,9 Prozent zu.

Mit Ausnahme von Roche (-0,7 %) konnten sich auch Pharmawerte behaupten. Beobachter verwiesen auf die eher enttäuschende Präsentation des Unternehmens auf der ASCO-Krebskonferenz in den USA. Analysten von Deutsche Bank und Jefferies stellten fest, dass Roche nicht viele Neuigkeiten gemeldet habe.

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DJG/cln/flf

(ENDE) Dow Jones Newswires

7. Juni 2022 11:45 ET (15:45 GMT)

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