Seelsorger in Kardinal: „Krise als Chance sehen“

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Seelsorger in Kardinal: „Krise als Chance sehen“

07.06.2022

Seelsorger*innen von KPH, Seelsorger*innen von Ju-Ki, Jugendleiter*innen und Seelsorger*innen reflektierten mit dem Erzbischof von Wien ihre Erfahrungen als Seelsorger*innen in der Corona-Zeit und wie der synodale Weg der Kirche aussieht.

Seelsorger*innen von KPH, Seelsorger*innen von Ju-Ki, Jugendleiter*innen und Seelsorger*innen reflektierten mit dem Erzbischof von Wien ihre Erfahrungen als Seelsorger*innen in der Corona-Zeit und wie der synodale Weg der Kirche aussehen kann.

Thema des jüngsten Treffens der Seelsorger mit Kardinal Christoph Schönborn waren die Herausforderungen der Pandemie und der synodale Prozess. Die Pfarrer überraschten den Erzbischof von Wien mit einem besonderen Geschenk.

Die Krise als Chance sehen: Unter diesem Motto trafen sich die Seelsorger der Erzdiözese Wien Mitte Februar mit Kardinal Christoph Schönborn. Seelsorger*innen von KPH, Seelsorger*innen von Ju-Ki, Jugendleiter*innen und Seelsorger*innen reflektierten mit dem Erzbischof von Wien ihre Erfahrungen als Seelsorger*innen in der Corona-Zeit und wie der synodale Weg der Kirche aussehen kann.

Pandemie: Seelsorge schwieriger, aber kreatives Management

Der Grundtenor der Teilnehmenden: Einschränkungen im Zuge der Pandemie haben die Seelsorge erschwert (kein Zugang zu Pflegeheimen während des ersten Lockdowns) und negative Entwicklungen in der Kirche beschleunigt (sinkender Kirchenbesuch), aber auch manches Neue ermöglicht Formen der Kirche und geförderte Kreativität in den Gemeinden (Online-Gottesdienste und -Seelsorge, Pop-up-Gottesdienste, Telefonseelsorge für Gemeindemitglieder etc.).

Schönborn: Zusammenhalt in heutigen Krisen

Kardinal Christoph Schönborn dankte in seinem Statement pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz während der Pandemie und zeigte sich beeindruckt von der Fantasie, mit der Pfarreien und kirchliche Spielstätten Wege suchten und fanden, um Menschen zu erreichen. Er betonte die Bedeutung von Einheit und Zusammenhalt in der aktuellen Kriegs- und Wirtschaftskrise und rief die Seelsorger dazu auf, bei den Menschen zu bleiben und kreativ zu sein.

Statement Kardinal

In seinem Statement dankte Kardinal Christoph Schönborn den Seelsorgerinnen und Seelsorgern für ihren Einsatz während der Pandemie.

Überraschung für Kardinal

Während des Treffens überraschten die Seelsorger den Erzbischof von Wien mit einem Geschenk: Sie überreichten ihm ein T-Shirt mit chinesischen Schriftzeichen, die übersetzt „zuhören“ bedeuten und den Kern des synodalen Prozesses symbolisieren: aufmerksames Zuhören. im Erzbistum.

Michaela Spies, Präsidentin des Arbeitskreises Seelsorger, über das Treffen mit Kardinal Schönborn: „Ich bin sehr dankbar für das Treffen, das nach langer Zeit wieder stattfinden konnte. Die Atmosphäre habe ich als sehr locker und kollegial erlebt.“

T Shirt Kardinal Schoenborn

Überraschung für Kardinal Schönborn: Pastoralassistenten überreichten ihm ein T-Shirt mit dem chinesischen Schriftzeichen für „Hör zu“.

erstellt von: red/os

07.06.2022