Verbot von Spenden für Minderjährige und mehr Jugendschutz

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Die Volksrepublik China verschärft die Vorschriften für Live-Streaming weiter. Nachdem das Streamen von in China nicht erlaubten Spielen bereits reguliert und schließlich verboten wurde, müssen nun weitere Schritte unternommen werden. Einerseits können junge Zuschauer künftig nicht mehr spenden, andererseits endet die Sendung um 22 Uhr. Auch Streaming-Plattformen müssen für die Einhaltung der Regeln sorgen, und deshalb ist es nicht nur eine Empfehlung für Erziehungsberechtigte.

Die zuständige Verwaltung, die auch das Live-Streaming in der Volksrepublik überwacht, hat bekannt gegeben, dass Spenden an Content-Ersteller für Zuschauer unter 18 Jahren generell nicht mehr erlaubt sind. Dies gilt nicht nur für Geldspenden, sondern auch für daraus abgeleitete Produkte. In China gibt es beispielsweise virtuelle Geschenke von Livestreamern, die gegen Geld freigeschaltet werden. Dies hat nach Angaben der Verwaltung zu Praktiken geführt, die körperlichen und seelischen Schaden angerichtet haben. Mal abgesehen vom Wirtschaftsfaktor. Die Einhaltung muss unter anderem dadurch sichergestellt werden, dass eine Klarnamenpflicht besteht.

Eine Klarnamenpflicht wäre in Europa bereits ein heißes Thema, während China noch weiter gegangen ist: Das lokale Twitter, Sina Weibo, will Nutzerdaten wie IP-Adresse und Standort öffentlich zugänglich machen, wenn Nutzer sich daneben benehmen. Und Sie stehen sowieso immer unter den wachsamen Augen des Zentralkomitees. „Wenn festgestellt wird, dass Plattformen die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen, könnten Maßnahmen ergriffen werden, die die Aussetzung der Spendenfunktion und die Schließung des Live-Streaming-Geschäfts umfassen würden“, drohten die Aufsichtsbehörden; Sie erwarten auch, dass Spenden rückgängig gemacht werden, wenn sie gegen die Regeln verstoßen.

China verbietet das Live-Streaming verbotener Spiele

Eine weitere Maßnahme ist eine Art Jugendschutz: Streamer und Zuschauer unter 16 Jahren dürfen sich nach 22 Uhr nicht mehr in den virtuellen Welten aufhalten, Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren benötigen die Zustimmung der Eltern. Auch hier müssen Plattformen Verstöße erkennen und Nutzer sperren. Die Regulierungsbehörden empfehlen die Einstellung eines speziellen Modus für Minderjährige.

Aus westlicher Sicht mag dies etwas weit hergeholt erscheinen, aber in der Volksrepublik sind Twitch und YouTube gesperrt, was zu einer eigenen Blase geführt hat, die ein ebenso schnell wachsender Markt ist und Trends hervorgebracht hat, an die sie noch nicht gewöhnt sind . in diesem Land. Pinduoduo ist die zukunftsweisende Plattform im Social- und Consumer-to-Manufacturer-Commerce. Andere folgten aufgrund des großen Erfolgs, darunter Taobao (Alibabas Marktplatz), Kuaishou (eine Live-Streaming- und Kurzvideo-App), Huya & Douyu (Tencents Live-Streaming- und E-Commerce-Dienste) oder Douyin (hierzulande als Tiktok bekannt) und vermarktet mehr als 700 Millionen Zuschauer und einen Marktwert von 30 Milliarden US-Dollar.

Quelle: über sohu.com