WDH/ROUNDUP/Greenpeace: Europäische Fluggesellschaften tun zu wenig für den Klimaschutz | Nachrichten

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(Im Bericht vom 1. Juni um 18:13 Uhr wurde der erste Satz des zweiten Absatzes präzisiert. Das Wort jährlich rpt jährlich wurde hinzugefügt.)

BRÜSSEL (dpa-AFX) – Sieben der größten Fluggesellschaften Europas verfolgen laut einer Greenpeace-Studie keine glaubwürdigen Klimaambitionen. „Die Luftfahrtindustrie mit ihren horrenden Treibhausgasemissionen und ihrer Untätigkeit beim Klimaschutz versteckt sich hinter leeren Versprechungen und einem Greenwashing-Vorhang“, sagte Herwig Schuster, Sprecher der Umweltorganisation, am Mittwoch. Die in der Studie untersuchten Airline-Verbände ergreifen zu wenig Maßnahmen, um ihre CO2-Emissionen zu reduzieren, heißt es.

Laut Greenpeace müssten Fluggesellschaften ihre Flüge bis 2040 um mindestens zwei Prozent pro Jahr reduzieren, um die Erderwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die untersuchten Unternehmen hatten sich jedoch keine jährlichen Ziele zur Reduzierung ihrer Treibhausgasemissionen gesetzt oder sich verpflichtet, Flüge zu reduzieren oder die Dekarbonisierung bis 2040 abzuschließen. Greenpeace analysierte in seinem Bericht Lufthansa, Air France-KLM, die Muttergesellschaft von British Airways IAG (International Consolidated Airlines). ) (International Airlines Group (International Consolidated Airlines)), easyJet und Ryanair.

„Wir nehmen die Aussagen von Greenpeace zur Kenntnis und werden die Inhalte der Studie intensiv diskutieren und prüfen“, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Bis 2030 sollen die eigenen Netto-CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 halbiert werden, hieß es. Easyjet sagte: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst.“ Es wird daran gearbeitet, Flüge klimafreundlicher und schneller zu machen. Laut Ryanair sind die Informationen veraltet. Sie haben eine ehrgeizige Klimastrategie. Außerdem müssen nicht nur die Fluggesellschaften ihren Beitrag leisten, sagte er in einer Erklärung.

Laut Greenpeace setzen fast alle Fluggesellschaften zur Reduzierung von Emissionen auf alternative Flugkraftstoffe, die zum Beispiel aus Speiseöl und Biokraftstoffen hergestellt werden. Diese Kraftstoffe enthalten jedoch auch Inhalte, die mit Umweltzerstörung, Entwaldung, Menschenrechtsverletzungen und Nahrungsmittelknappheit in Verbindung gebracht werden. „Anstatt sich auf falsche technologische Fixes zu verlassen, müssen Flüge auf breiter Front massiv reduziert werden“, betonte Schuster./djj/DP/mis

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