Werbung auf Netflix soll noch in diesem Jahr kommen: Weshalb es vielleicht sogar gut so ist! – Filmnachrichten

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Werbung auf Netflix soll noch in diesem Jahr kommen: Weshalb es vielleicht sogar gut so ist!  – Filmnachrichten

Nachdem Netflix zuletzt erstmals überhaupt keine Steigerung der Nutzerzahlen verzeichnen konnte, wird nun auch auf der Streaming-Plattform Werbung geschaltet. Wir sagen Ihnen, warum das sehr sinnvoll sein kann.

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Netflix

2022 war bisher ein schwarzes Jahr in der Netflix-Geschichte. Erstmals seit Bestehen verzeichnet der Streaminganbieter einen Nutzerrückgang: Statt der erwarteten 2,5 Millionen zusätzlichen Abonnenten gingen im ersten Quartal des laufenden Jahres 200.000 Nutzer verloren. In der Folge wurde sofort gekürzt, zahlreiche Projekte sofort abgebrochen und es folgte unter anderem eine Kündigungswelle in der Animationsabteilung.

In Zukunft wird es mehr massentauglichen Content geben, was zunächst so klingt, als würde man auf düstere, kreative Filme und Serien verzichten und stattdessen vor allem in Material investieren, das ein besonders breites Publikum anspricht. Angesichts des enormen Erfolgs fragwürdiger Inhalte wie 365 Days und 365 Days 2: This Day kann sich jeder vorstellen, was das für die kommenden Jahre bedeuten könnte. Doch nun folgt, was für viele zahlende Kunden wie ein (weiterer) Schock klingen mag: Netflix setzt ab 2022 künftig auf Werbung! Wir sagen Ihnen, warum das nicht so schlimm (und sinnlos) ist, wie Sie vielleicht denken.

Werbung auf Netflix: Streamen günstiger

Nach der Ablehnung durch die Nutzer klingt Werbung nicht unbedingt nach einem bewährten Mittel, um die Zahlen wieder auf Kurs zu bringen. Denn eines ist klar: Wer Netflix nutzt, genießt es vor allem, Filme und Serien ganz ohne Werbung anschauen zu können. – weil es echt nervig ist und einen immer wieder aus Geschichten reißt. Warum also genau dieser Schritt neue Leads anziehen?

Nach dem Nutzerrückgang: Netflix beendet Serienprojekte und geht in eine beängstigende Richtung

So, Vor allem will man Netflix mit einer Werbepauschale günstiger anbieten. Alternativ könnte es sozusagen eine „Aufpreisvariante“ geben, die ohne Werbung funktioniert. Ein durchaus nachvollziehbarer Schritt, schließlich bei Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Sky Ticket und Apple TV+ sowie vielen weiteren Streaminganbietern (und den kommenden Veröffentlichungen von Paramount+ und HBO Max u.a.) für viele Filme und Fans. der Serie Irgendwann haben Sie das Limit erreicht, wie viel Sie für Streaming-Abonnements bezahlen wollen oder können. Daher werden alternative Lösungen benötigt.

Unter Berufung auf zwei anonyme Quellen, die New York Times jetzt, da Netflix vor Ende des Jahres einen werbefinanzierten Plan anstrebt. Co-CEO Reed Hastings hat bereits angekündigt, dafür „innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre“ eine Lösung finden zu wollen, die nun zeitnah umgesetzt werden soll.

Auch gegen das Teilen von Konten werden Maßnahmen ergriffen.

Viele teilen ihr Netflix-Abo mit Freunden oder der Familie, weil es bequem ist und Geld spart. Aber auch hier wird sich einiges ändern. Geteilte Netflix-Accounts sollen aber nicht verboten, sondern gegen Aufpreis möglich sein. Statistiken aus dem ersten Quartal 2022 zeigen, dass 100 Millionen Haushalte Netflix über ein gemeinsames Konto nutzen und dies daher eine tolle zusätzliche Einnahmequelle für den Streaming-Giganten sein könnte.

Ein Testlauf in einigen Ländern, bei dem zusätzlich 2,99 US-Dollar pro Monat anfielen, scheint die Netflix-Verantwortlichen zuversichtlich gemacht zu haben, das Konzept weltweit zu übernehmen. Wann und in welcher Form das alles endlich in Deutschland umgesetzt wird, ist noch nicht bekannt.