YouTube, Meta und TikTok werden in Zukunft mehr Monetarisierungsmöglichkeiten für Kreative bieten

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YouTube, Facebook und TikTok haben angekündigt, künftig die Monetarisierungsmöglichkeiten für Kreative auf ihren Plattformen zu erweitern. Der Fokus liegt auf neuen Möglichkeiten für Fans, ihren Favoriten Trinkgeld zu geben.

Kurz nachdem Spotify angekündigt hatte, die während der Corona-Pandemie eingeführte Spendenfunktion, mit der Musikfans ihren Lieblingskünstlern Geld spenden können, als regelmäßiges Feature einzuführen, zogen andere Streaming- und Social-Media-Plattformen nach.

Vielen Dank!

Die Videoplattform YouTube hat das neue „Super-Dankeschön“-Feature in 68 Ländern, darunter auch Deutschland, aktiviert. Ähnlich wie bei der Live-Streaming-Plattform Twitch können Zuschauer Kreative in ihre Streams einbeziehen, indem sie Farbkommentare oder GIFs senden.

Fans können zwischen 2 und 50 US-Dollar für diese Gelegenheit ausgeben, um Aufmerksamkeit zu erregen. Laut Google, der Muttergesellschaft von YouTube, gehen 70 Prozent der von Super Thanks anerkannten Verkäufe nach Umsatzsteuer und anfallenden Gebühren für den iOS App Store an die Ersteller.

Neue Herausforderungen

Facebooks Mutterkonzern Meta baut nun das Bonusprogramm Reels Play von Instagram um: Künftig werden professionelle Nutzer für das Posten von Original-Inhalten belohnt. Infolgedessen könnten Ersteller, die weniger Originalinhalte veröffentlichen, weniger als zuvor bezahlt werden.

Außerdem stellt Meta das neue „Challenges“-Programm auf Facebook vor. Das Unternehmen sieht monatlich aufeinander aufbauende Challenges, für die Kreative dann Reels posten.

Creator werden basierend auf geteilten Reel-Ansichten bezahlt, wobei der gezahlte Betrag steigt, je mehr sie im Rahmen der monatlichen Herausforderungen aktiv posten. Insgesamt können monatlich bis zu 4.000 gewonnen werden.

am richtigen Platz

Unterdessen startet die Kurzvideoplattform TikTok ein neues Programm namens Pulse, das es Marken ermöglicht, sich neben relevanten Inhalten von Erstellern im TikTok „For You“-Feed zu positionieren. Das Versprechen lautet, dass Werbung für die beliebtesten vier Prozent der Tik-Tok-Videos kontextsensitiv sein wird, Sichtbarkeit ist also in jedem Fall garantiert.

Die Werbeeinnahmen wiederum werden zur Hälfte an die Kreativen weitergegeben, deren Content den Kontext für die geschaltete Werbung schafft.

negativen Nachgeschmack

Wie die Spendenfunktion von Spotify hinterlassen auch die hier genannten Neuerungen einen bitteren Beigeschmack für Kreative, zumindest wenn es um den Nutzen für Musiker geht.

Obwohl sich die drei Plattformen YouTube, Facebook und TikTok hauptsächlich an Influencer und „Content Creators“ im weitesten Sinne richten, lässt sich nicht leugnen, dass sie auch von zahlreichen Musikern und mehr genutzt werden. Darüber hinaus ist Musik in all diesen ein zentrales Element. Plattformen

Somit würden Musikschaffende auf diesen Plattformen sowie auf Spotify in erster Linie von einer Erhöhung der Tantiemen für die von ihnen verwendete Musik profitieren, anstatt auf Spenden von Fans oder sogar Gebühren für die Teilnahme an Musikwettbewerben angewiesen zu sein, die wiederum nur dazu dienen produzieren. Inhalte für eine Plattform.